Es knallt in Dortmund – Gütersloher Abbruchunternehmen im Einsatz – mit Videos
Hagedorn sprengt stillgelegtes Kraftwerk

Dortmund/Castrop-Rauxel/Gütersloh (dpa). Mit einem lautem Knall ist ein Stück Industriegeschichte an der Dortmunder Stadtgrenze zu Ende gegangen.  Und zwar vom Gütersloher Abbruchunternehmen Hagedorn.

Sonntag, 17.02.2019, 10:37 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 06:26 Uhr
Dortmund: Blick auf das stillgelegte Kraftwerks »Gustav Knepper«, das von Spezialisten zur Sprengung vorbereitet wurde. Foto: dpa
Sprengung des stillgelegten Kraftwerk Gustav Knepper. Foto: Carsten Borgmeier

Am Mittag wurde als erstes das fast 70 Meter hohe Kesselhaus des stillgelegten Steinkohlekraftwerks Knepper gesprengt.  

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Mit einer zweiten Sprengung folgte dann der 128 Meter hohe Kühlturm und der 210 Meter hohe Schornstein. 

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Nach Angaben der Abbruchfirma sind dafür insgesamt über 200 Kilo Sprengstoff nötig. Übrig bleiben werden rund 28 000 Tonnen Stahlschrott und Bauschutt. Steine und Beton sollen in den kommenden Monaten mit Spezialgerät zerkleinert, auf der Fläche verteilt und die verwertbaren Stahlmaterialien abtransportiert werden. 

 

 

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Etwa 120 Anwohner mussten während der Sprengung ihre Häuser in dem weiträumig abgesperrten Gelände verlassen. Das ehemalige Eon-Kraftwerk auf der Stadtgrenze von Dortmund und Castrop-Rauxel war 2014 stillgelegt worden. Auf der 59 Hektar großen Fläche soll ein Gewerbegebiet entstehen.

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Das sagten die Verantwortlichen aus dem Kreis Gütersloh vor der Sprengung:

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