500 Stellen im Stammwerk Gütersloh stehen in Frage
»Wir investieren in die Werke und weiteres Wachstum«

Gütersloh (WB/OH). Beim Hausgerätehersteller Miele stehen etwa 500 der 2400 Stellen im Stammwerk Gütersloh auf dem Spiel. »In Anbetracht der Tatsache, dass mehrere große Kosten- und Effizienzinitiativen in Gang gesetzt wurden, kann die Geschäftsleitung natürlich nachvollziehen, dass in der Belegschaft Sorgen und Unbehagen entstehen«, sagt Technik-Geschäftsführer Dr. Stefan Breit.

Mittwoch, 27.02.2019, 05:00 Uhr
Waschmaschinen-Produktion am Stammsitz Gütersloh: In dem Gerätewerk arbeiten derzeit rund 2400 Menschen, 500 Stellen könnten wegfallen. Foto:
Waschmaschinen-Produktion am Stammsitz Gütersloh: In dem Gerätewerk arbeiten derzeit rund 2400 Menschen, 500 Stellen könnten wegfallen.
Technik-Geschäftsführer Dr. Stefan Breit.

Technik-Geschäftsführer Dr. Stefan Breit. Foto: Stephan Rechlin

Trotz der Herausforderungen eines derzeit stagnierenden Marktes bei steigenden Kosten rüste sich Miele aber für weiteres Wachstum. »Und wir investieren in unsere Werke«, betont Breit. Mehrere hundert Millionen Euro seien in die Entwicklung und die Umstellung der Fertigungsanlagen auf die neue Gerätegeneration 7000 geflossen – die größte Produktoffensive der Firmenhistorie.

Mehr als 100 Millionen allein für die Geschirrspülerproduktion, etwa zu gleichen Teilen in die Werke Bielefeld und Uničov. In Gütersloh seien 17 Millionen investiert worden, um einen Produktionsschritt von einem Zulieferer ins Werk zu holen.

»Wir reagieren proaktiv aus einer Position der Stärke und warten nicht, bis die Schwierigkeiten da sind«, sagt Breit.

 

 

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