Di., 19.03.2019

Paul-Gerhardt-Grundschule: 289 Kinder schnuppern Zirkusluft Verborgene Talente entdeckt

Zirkushund Blacky ist bei vielen Kindern ein begehrter Trainingspartner. Hier zeigen die jungen Artisten aus der Paul-Gerhardt-Schule eine unterhaltsame Hundedressur. Das Publikum im großen Zirkuszelt klatscht begeistert Applaus.

Zirkushund Blacky ist bei vielen Kindern ein begehrter Trainingspartner. Hier zeigen die jungen Artisten aus der Paul-Gerhardt-Schule eine unterhaltsame Hundedressur. Das Publikum im großen Zirkuszelt klatscht begeistert Applaus. Foto: Gabriele Grund

Von Gabriele Grund

Gütersloh (WB). In der Paul-Gerhardt-Grundschule ist eine Menge los gewesen. Grund waren die Artisten vom Projektcircus Casselly, die mit den 289 Kindern aus den ersten bis vierten Klassen in eine funkelnde Zirkus-Traumwelt eingetaucht sind.

Nachdem die Schüler mit Antony, Daniela, Michele und Marlon Laubinger vom Projektcircus Casselly verschiedene Kunststücke einstudiert hatten, stand jüngst die Premiere an. Wegen der Klasseneinteilungen und dem damit verbundenen hohen Zuspruch von Seiten der Familien gab es drei Vorführungen. Dabei war das hinter der Turnhalle aufgebaute, acht Meter hohe Zweimast-Zelt jeweils ausverkauft – ein Traum für jeden Zirkusdirektor.

Oberstes Gebot: Immer lächeln.

Vier Tage haben die Grundschulkinder in kleinen Gruppen an dem Verlauf des Programms gearbeitet. Heiß begehrt war Zirkushund Blacky, mit dem einige Kinder eine Hundedressur einstudiert haben. Zudem gab es Zauberei, Akrobatik, Jonglage, Hula-Hoop, Drahtseil-Akrobatik und eine Luftring-Nummer. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen zeigten die Mitglieder der Zirkusfamilie, was man bei öffentlichen Aufführungen vor großem Publikum beachten muss. Oberstes Gebot: Immer lächeln.

Kopf, Herz und Hand sind gefragt

Das Schulzirkusprojekt spricht die Kinder ganzheitlich an. Kopf, Herz und Hand sind gleichermaßen gefragt. Mut und Freude zu Neuem, Verantwortung für das Gemeinsame wurden in diesem Umfeld genauso angeregt und wie auch die Leistungsfreude, Verantwortungsbereitschaft und Steigerung des Selbstwertgefühls. Das Zirkusprojekt sollte den Nachwuchsartisten Gelegenheit geben, in einer ungezwungenen Trainingsatmosphäre eigene Fähigkeiten und Grenzen neu zu erfahren und verborgene Talente zu entdecken. Zudem lernten die Schüler, dass man Erfolge erarbeiten muss.

Große Arena mit rotem Teppich

Bei der Premiere wuselten die Kinder aufgeregt im Artisteneingang hin und her. Stolz präsenteirten sie das Erlernte. Eine große Arena mit rotem Manegenteppich, Rundum-Bestuhlung, vielen Zirkusrequisiten und farbenfrohen Verkleidungen wartete auf die Kinder. Die stolzen Eltern filmten und fotografierten die künstlerischen Einlagen ihrer Sprösslinge und sparten nicht mit Applaus nicht. Schulleiterin Gabriele Rasche dankte vor allem dem Förderverein, der das Zirkusprojekt finanziell unterstützt hatte.

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