Mi., 17.04.2019

Förderverein des Klinikums Gütersloh spendet rund 15.000 Euro Drei Projekte helfen Patienten

Gütersloh (WB). Der Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Gütersloh wird in diesem Jahr rund 15.000 Euro in drei Projekte investieren, die der Versorgung der Patienten zu Gute kommen.

Im Rahmen der Versammlung berichtete Vorsitzende Maria Unger, dass 2018 insgesamt 26 neue Mitglieder im Verein begrüßt werden konnten. Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge wurden laut Schatzmeister Jörg Hoffend rund 38.000 Euro eingenommen. Hoff­end stellte anschließend seinen Posten aus persönlichen Gründen zur Verfügung. Die Mitgliederversammlung wählte einstimmig Kay Klingsieck, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gütersloh-Rietberg, zu seinem Nachfolger.

Für 2019 drei Projekte zur Förderung vorgeschlagen

Für 2019 wurden vom Vorstand des Vereins drei Projekte zur Förderung vorgeschlagen, deren Finanzierung von den Mitgliedern einstimmig beschlossen wurde. Für rund 6000 Euro soll ein Geburtssimulator angeschafft werden, mit dem Notfallsituationen im Kreißsaal trainiert werden können. »Damit können wesentliche Handgriffe, Techniken und komplexe Handlungsabläufe ohne Zeitdruck und wiederholt geübt werden«, erläuterte Maria Unger die Investition.

Darüber hinaus wurde die Anschaffung eines Bettfahrrads für immobile Patienten im Wert von rund 7500 Euro beschlossen. Dieses Hilfsmittel wird zur Bewegungstherapie bei Bettlägerigen genutzt und soll zunächst für Patienten in einem fortgeschrittenen Stadium der Lungenerkrankung COPD eingesetzt werden. »Mit einem Bettfahrrad können Bewegungsabläufe nicht nur aktiv, sondern auch unterstützend und sogar passiv trainiert werden – je nach aktuellem Zu- und Leistungsstand des Patienten«, so Maria Unger. Abschließend wurde entschieden, die Anschaffung von zwei Bettunterlagen und zwei Sturzmatten für besonders sturzgefährdete Patienten zu fördern. Diese Hilfsmittel kann das Pflegepersonal vor allem bei Patienten mit einer Demenz oder einem akuten Delir einsetzen, die Verhaltensänderungen mit Unruhe und Hinlauftendenzen aufweisen und deshalb ein erhöhtes Sturzrisiko haben.

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