Do., 25.04.2019

Gütersloh: Kripo wertet Tankstellen-Videos aus – Beute ist hoher, fünfstelliger Betrag Räuber noch nicht gefasst

Dienstagnachmittag, gegen 16 Uhr: Der Einsatzleiter (rechts) bespricht mit den Diensthundeführern das Vorgehen an der Wiedenbrücker Straße/Unter den Ulmen.

Dienstagnachmittag, gegen 16 Uhr: Der Einsatzleiter (rechts) bespricht mit den Diensthundeführern das Vorgehen an der Wiedenbrücker Straße/Unter den Ulmen. Foto: Carsten Borgmeier

Von Carsten Borgmeier

Gütersloh (WB). Der Unbekannte, der am Dienstagnachmittag zwei Mitarbeiter des Schenke-Feinkostgeschäfts an der Rhedaer Straße auf dem Parkplatz abgepasst und überfallen hat, soll dabei reiche Beute gemacht haben: Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen raubte der Täter Einnahmen in einem hohen, fünfstelligen Betrag, der eigentlich zur Bank hätte gebracht werden sollen.

Täter fällt sechsstellige Summe in die Hände

Derweil wird weiterhin intensiv nach dem etwa 25 Jahre alten, 1,90 Meter großen Tatverdächtigen gefahndet, wie Polizei-Sprecherin Corinna Koptik am Mittwoch sagte. Wie das genau geschieht, dazu dürfe sich Koptik aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern. Ein 38-jähriger Mitarbeiter einer der beiden Tankstellen unweit des Tatorts hingegen sagte, dass Kripo-Leute noch am Dienstag Video-Aufnahmen von der Anlage an der Wiedenbrücker Straße sichergestellt und angesehen hätten.

Gleich nebenan, auf einem weitgehend brachliegenden, mit Bäumen und dichtem Strauchwerk bewachsenen Areal im Kreuzungsbereich zur Dammstraße und Unter den Ulmen, war es am Dienstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen, die dort in dem Dickicht den flüchtigen Räuber vermutete. Doch trotz zweier Spürhunde, einem Such-Hubschrauber aus Dortmund und etwa mehreren Streifenwagen-Besatzungen konnte der mutmaßlich bewaffnete Straftäter entkommen.

Kamen Hinweise aus der Belegschaft?

Im Rahmen der Ermittlungen dürfte es auch darum gehen, wie der Gütersloher Feinkost-Unternehmer seine Tageseinnahmen gewöhnlich zur Bank bringen lässt. Schickte er tatsächlich zwei seiner Beschäftigten mit der hohen Summe in der Tasche los? Bei solchen Beträgen kommen üblicherweise bewaffnete Geldboten zum Einsatz, die das Geld in gesicherten Fahrzeugen zur Bank bringen.

Und wer konnte den Zeitpunkt wissen, zu dem die beiden Feinkost-Mitarbeiter mit dem Geld den Parkplatz betraten?

 

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