Fr., 03.05.2019

Sänger Saban Saulic und sein Keyboarder im März verunglückt – Tatverdächtiger weiter in U-Haft Tödlicher Auffahr-Unfall auf A2: Gutachten in Kürze fertig

Mit einem silbernen Mazda (im Hintergrund) soll der 34-jährige Beschuldigte am Sonntag, 17. Februar, auf den vor ihm im Stau haltenden Seat aufgefahren sein. Durch die Wucht des Aufpralls drehen sich die Fahrzeuge um 180 Grad. Zwei Männer sterben, einer wird schwer verletzt. Ein Gutachter hat den genauen Hergang untersucht.

Mit einem silbernen Mazda (im Hintergrund) soll der 34-jährige Beschuldigte am Sonntag, 17. Februar, auf den vor ihm im Stau haltenden Seat aufgefahren sein. Durch die Wucht des Aufpralls drehen sich die Fahrzeuge um 180 Grad. Zwei Männer sterben, einer wird schwer verletzt. Ein Gutachter hat den genauen Hergang untersucht. Foto: Carsten Borgmeier

Von Carsten Borgmeier

Gütersloh/Bielefeld (WB). Die Staatsanwaltschaft Bielefeld rechnet damit, dass das verkehrstechnische Gutachten zum Hergang des schweren Auffahr-Unfalls Mitte Februar auf der Autobahn 2 bei Gütersloh in Kürze vorliegt. Das sagte jetzt Staatsanwalt Christoph Mackel auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage.

Sachverständiger soll Aufprall-Tempo ermitteln

An jenem frühen Sonntagmorgen, 17. Februar, waren zwei Personen – der in Serbien sehr populäre Sänger Saban Saulic und sein Keyboarder – in einem Stau im Baustellenbereich wenige Hundert Meter vor der Abfahrt Gütersloh ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann, der in Saulics Wagen saß, überlebte schwer verletzt. Der Sänger hatte zuvor ein Konzert in Bielefeld gegeben.

Dem mutmaßlichen Unfall-Verursacher (34) wird von der Staatsanwaltschaft unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen. Der wohnungslose Mann soll erheblich betrunken und unter Einfluss von Drogen mit dem Mazda eines Bekannten mit hoher Geschwindigkeit auf den im Stau haltenden Seat aufgefahren sein.

Viel Alkohol und Drogen im Spiel

»Der Beschuldigte hatte tatsächlich keinen Führerschein«, den Wagen soll er unberechtigt und ohne Wissen von einem Freund »ausgeliehen«, nicht gestohlen haben, sagte Mackel. »Er sitzt weiterhin in Untersuchungshaft, eine Wohnadresse ist nicht bekannt«, so der Staatsanwalt.

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