Fr., 17.05.2019

Paul-Gerhardt-Schule führt eigenes Stück im Stadttheater auf Tierisches Spektakel

Mit viel Spielfreude bringen Kinder und Lehrer ein buntes Theaterstück auf die Bühne. Hier belauschen die vier ausgestoßenen Tiere in einem afrikanischen Dorf, wie »Mama Chipo« vom geheimnisvollen Wunschbrunnen berichtet.

Mit viel Spielfreude bringen Kinder und Lehrer ein buntes Theaterstück auf die Bühne. Hier belauschen die vier ausgestoßenen Tiere in einem afrikanischen Dorf, wie »Mama Chipo« vom geheimnisvollen Wunschbrunnen berichtet. Foto: Faye Groteheide

Von Faye Groteheide

Gütersloh (WB). Eine Giraffe mit zu kurzem Hals, ein Elefant im Tutu, ein Zebra mit falsch sitzenden Streifen und ein tollpatschiger Flamingo. Von ihren Artgenossen verstoßen, machen sie sich auf den Weg zum Wunschbrunnen und erleben so manches Abenteuer.

67 Dritt- und Viertklässler beteiligt

Mit sichtbarer Freude erzählen die 67 Dritt- und Viertklässler der Paul-Gerhardt-Schule eine Geschichte von vier tierischen Außenseitern auf der Suche nach Akzeptanz. Abenteuer, Freundschaft und vor allem Humor machen die wichtigsten Zutaten des Stückes aus. Wird die Spannung zu groß, lockern Tanz- und Gesangseinlagen der Schüler die Stimmung auf.

Theaterprojekt heißt »Sternschnuppe«

Wie in jedem Jahr haben die Grundschüler ihr Stück im Rahmen des Theaterprojekts »Sternschnuppe«, in Zusammenarbeit mit Lehrern und Eltern, selbst auf die Beine gestellt. Von der Idee, über Bühnenbilder, Kostüme und Requisiten, bis hin zum Text waren die Kinder in alle Prozesse eingebunden. Ein ganzes Jahr lang hat die Truppe geprobt und vorbereitet. Hochprofessionelle Bühnen- Licht- und Tontechnik stellt das Theater Gütersloh. Und der Aufwand wird belohnt: Applaus und Rufe nach einer Zugabe haben den Saal nach der Premiere am Donnerstag regelrecht durchflutet.

Schauplatz der Geschichte ist Afrika

Hier wimmelt es nur so von exotischen Tieren und Pflanzen: Erdmännchen, Löwen, Geier, Stachelschweine, Springböcke, Schlangen, fleischfressende Pflanzen und Geparden begegnen den vier ausgestoßenen Tieren auf ihrem Weg zum Wunschbrunnen. Manche sind ihnen freundlich gesinnt, manche würden sie am liebsten verspeisen.

Wenn am Ende alle Gefahren überwunden sind, steht der Erfüllung der Wünsche der verstoßenen »Reisetiere« eigentlich nichts mehr im Wege. Aber brauchen der Flamingo (Kira Düspohl), der Elefant (Clara Handelmann), die Giraffe (Kjell Lange) und das Zebra (Carlotta Lohmann) jetzt überhaupt noch einen Wunschbrunnen? Ist es wirklich so schlimm anders zu sein?

Zwei Vorstellungen am Freitag

Dies wird am Freitag noch einmal um 10 und um 19 Uhr im Stadttheater beantwortet, wenn die »Sternschnuppen« ihr Stück »Salibonani Afrika« zwei letzte Male zur Aufführung bringen.

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