Fr., 14.06.2019

Ältere Menschen aus Gütersloh, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock können Telefonfilter testen Projekt gegen Telefonbetrug: Polizei Gütersloh sucht Testpersonen

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Gütersloh (WB). Sie geben sich als Polizisten oder Enkel aus, versprechen tolle Gewinne: Um Telefonbetrügern das Handwerk zu legen, hat die Polizei ein Pilotprojekt gestartet, für das noch Testpersonen gesucht werden.

»Täter schocken » Anruf blocken!« heißt das Projekt, dass die Polizei gemeinsam mit der Hochschule Darmstadt, dem Seniorenbeirat Gütersloh und der Hövelhofer Gesellschaft für technische Kriminalprävention (GTK GmbH) entwickelt. Dabei soll eine technische Lösung getestet werden. um gegen die Betrüger vorzugehen, heißt es in einer Mitteilung.

Dahinter steckt ein Telefonfilter des Unternehmens GTK. Dieser Filter soll demnach unerwünschte Anrufe erkennen und abblocken. Die dreimonatige Testphase beginnt voraussichtlich Anfang August 2019. In dem Test soll insbesondere die Frage geklärt werden, ob die verwendete Technik sicher vor Straftaten am Telefon schützt und welche Leistungsmerkmale ein wirksamer Telefonfilter aufweisen muss.

Ältere Menschen werden gesucht

Dafür werden ältere Menschen (60+) aus Gütersloh, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock als Testpersonen gesucht. »Nach der Testphase dürfen die Testgeräte behalten werden. Der Telefonfilter wird auf Wunsch durch Mitarbeiter der GTK GmbH angeschlossen und eingerichtet. Für die Testpersonen entstehen keine Kosten«, heißt es von der Polizei.

Die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung des Tests erfolge durch die Hochschule Darmstadt unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg von Garrel. Darüber hinaus stehe Kriminaloberkommissar Marco Hein von dem Kommissariat für Prävention und Opferschutz telefonisch mit Rat und Tat zur Verfügung.

Testpersonen können sich telefonisch bei der Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241/8690 oder per E-Mail anmelden. Darüber hinaus ist eine persönliche Anmeldung im Rathaus der Stadt Verl bei Frau Hasenbein und im Rathaus der Stadt Schloss Holte-Stukenbrock bei Frau Brock möglich.

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