Mo., 08.07.2019

Bürgerpark am Reckenberg eröffnet – 430 Gäste feiern mit Aus Dornröschenschlaf erwacht

Landrat Sven Georg Adenauer (4. von links) und Bürgermeister Theo Mettenborg (6. von rechts) durchschneiden das rote Band und ermöglichen so den Gästen des Kreissommerfestes einen Rundgang im neuen Bürgerpark.

Landrat Sven Georg Adenauer (4. von links) und Bürgermeister Theo Mettenborg (6. von rechts) durchschneiden das rote Band und ermöglichen so den Gästen des Kreissommerfestes einen Rundgang im neuen Bürgerpark. Foto: Johannes Gerhards

Von Johannes Gerhards

Kreis Gütersloh (WB). Landrat Sven Georg Adenauer und Bürgermeister Theo Mettenborg haben im Rahmen des Kreissommerfestes den neuen Bürgerpark am Reckenberg eröffnet. Sie zerschnitten das obligatorische rote Band und machten den Weg frei für die Ehrengäste des Sommerfestes und alle, »denen es Freude macht, diesen Park zu nutzen«.

»Wir haben die Wege strukturiert und schöne kleine Plätze geschaffen«, sagt Landschaftsarchitektin Claudia Ermshausen aus Werther. Eine Podestfläche am Teich mache auch das Wasser des kleinen Teiches mit zahlreichen Seerosen erlebbar. Zudem ist eine neue Brücke über die Ems entstanden. »Dummerweise habe ich mein Schwimmzeug nicht dabei«, witzelt einer aus der Runde bei der ersten offiziellen Begehung. Ein anderer weiß, dass in dem Teich früher geangelt wurde.

Zwei etwa 120 Jahre alte Eiben sind als Zeitzeugen stehen geblieben. Das rund 12.000 Quadratmeter große Areal hinter dem alten denkmalgeschützten Amtshaus hat jahrelang in einer Art Dornröschenschlaf gelegen. Vor über zwei Jahren wurde mit den Planungen für einen Umbau zum für alle barrierefrei zu nutzenden Naherholungspark begonnen.

»Es handelt sich hier um eins der ältesten Verwaltungsgebäude in westfälischem Barock«, sagt Dr. Wilhelm Sprang, Vorsitzender des Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg und verweist auf diverse in den Rasen eingelassene Steinplatten, die frühere Abgrenzungen symbolisieren sollen. Die Anregungen des Heimatvereins seien weitgehend in die Planungen mit eingeflossen. Lediglich die in den Park »hingeferkelte« Villa des ehemaligen Oberkreisdirektors bleibe ein Ärgernis, findet Kreisheimatpfleger Martin Maschke.

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