Mi., 17.07.2019

Sarah Alawuru und Florian Wernitz sprechen fortan für das Jugendparlament Arbeit reicht für zwei Jahre

Das zehnte Gütersloher Jugendparlament im Ratssaal. Henning Matthes (hinten Mitte neben Bürgermeister Schulz) stellte sich als neuer Beigeordneter für den Bereich Jugend und Bildung vor.

Das zehnte Gütersloher Jugendparlament im Ratssaal. Henning Matthes (hinten Mitte neben Bürgermeister Schulz) stellte sich als neuer Beigeordneter für den Bereich Jugend und Bildung vor.

Gütersloh (WB). Neue Zusammensetzung, neue Sprecher, neue Themen. Das zehnte Gütersloher Jugendparlament hat seine Arbeit aufgenommen.

Welche Möglichkeiten gibt es in der Stadt für Jugendliche? Wie erfährt man, was es alles gibt? Jugendkultur in der Stadt, Informationskanäle, der Mohns Park als Treffpunkt für junge Menschen mit verstärkten Sport- und Spielangeboten, eine Tablet-Rallye als die »etwas andere Stadtführung«: Schon vor der konstituierenden Sitzung haben die Mitglieder des zehnten Gütersloher Jugendparlaments (Jupa) Anregungen, Wünsche und Projektideen aufgeschrieben und in der ersten Sitzung bereits diskutiert.

Schwerpunkte werden gesetzt

Fazit nach drei Stunden konzentriertem gemeinsamen Arbeitens: Themen gibt es genug für die nächsten zwei Jahre. Jetzt gilt es zu entscheiden, wo Schwerpunkte gesetzt werden – auch eine Aufgabe für das neue Sprecherteam. Es kann mit Sarah Alawuru bereits auf eine erfahrene Sprecherin der vergangenen zwei Jahre setzen. Florian Wernitz, selbst seit zwei Jahren im Parlament, löst Devrim Celik als Sprecher ab, der nach insgesamt sechs Jahren im Jupa nicht mehr als Sprecher kandidierte. Er wurde mit großem Applaus aus dem Amt verabschiedet.

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Dass Ihr jetzt schon bereit seid Verantwortung für Eure Stadt zu übernehmen, davor habe ich hohen Respekt und dafür werbe ich immer wieder, wenn ich woanders bin und stolz sagen kann: Wir haben ein Jupa.

Bürgermeister Henning Schulz

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Stellvertreter sind Viola Babic und Felix Hoffmann. Kandidaten für die Ämter gab es einige mehr, was nicht zuletzt Bürgermeister Henning Schulz gefreut haben dürfte. Er hatte bei der Begrüßung des neuen Jupa darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, über das Jugendparlament kommunalpolitische Arbeit kennenzulernen, mitzugestalten und später möglicherweise auch weiterzuführen: »Dass Ihr jetzt schon bereit seid Verantwortung für Eure Stadt zu übernehmen, davor habe ich hohen Respekt und dafür werbe ich immer wieder, wenn ich woanders bin und stolz sagen kann: Wir haben ein Jupa.«

»Morgenmacher« werden gesucht

In der Runde warb Henning Schulz auch für die Beteiligung an der Erarbeitung einer Digitalen Agenda für Gütersloh, indem er aufrief »Morgenmacher« zu werden: »Als junge Stimme dieser Stadt sollt Ihr – die Menschen ›unter 30‹ - in diesem Prozess eine besondere Rolle spielen.«

Fahrradrallye in Planung

Viele weitere Anregungen zur Mitarbeit gab es aus dem Parlament selbst. So ist unter anderem als Projekt des neunten Jupa, eine Fahrradrallye, in Planung, auch die Website »jupa-gt.de« und die Informationen dort standen im Fokus der Diskussion, denn auch Information wird vom Parlament hoch eingeschätzt: »Wissen, was wo läuft« – hier gibt es offensichtlich noch Luft nach oben in Gütersloh. Das JUPA hat die Wahl.

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