Mi., 14.08.2019

Verler Straße: Stadt und Land investieren drei Millionen Euro Ortsdurchfahrt Spexard wird zur Einbahnstraße

Stellen die Projektplanung vor (von links): Alfons Buske (Leiter Fachbereich Tiefbau), Thomas Marks (Ingenieurbüro Hegers), Michael Wewer (Fachbereich Stadtplanung), Klaus Meiertoberens (Fachbereich Tiefbau), Werner Kloß (Leiter Abteilung Stadtentwässerung), Christian Stork (Firma Tiefbau Hark), Sören Schmidt (Fachbereich Tiefbau) und Stadtbaurätin Nina Herrling.

Stellen die Projektplanung vor (von links): Alfons Buske (Leiter Fachbereich Tiefbau), Thomas Marks (Ingenieurbüro Hegers), Michael Wewer (Fachbereich Stadtplanung), Klaus Meiertoberens (Fachbereich Tiefbau), Werner Kloß (Leiter Abteilung Stadtentwässerung), Christian Stork (Firma Tiefbau Hark), Sören Schmidt (Fachbereich Tiefbau) und Stadtbaurätin Nina Herrling. Foto: Michael Delker

Von Michael Delker

Gütersloh (WB). Für Tiefbauamtsleiter Alfons Buske ist die Erneuerung der Verler Straße die größte Straßenbaumaßnahme der vergangenen Jahre. Drei Millionen Euro fließen bis Ende 2020 in die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Spexard, 1,4 Millionen Euro übernimmt davon das Land NRW.

Los geht es am morgigen Donnerstag. Die Verler Straße wird von diesem Tag an nur noch einspurig in Fahrtrichtung Gütersloh befahrbar sein. Der Verkehr in Richtung A2-Anschlussstelle wird weiträumig umgeleitet.

»Die Baumaßnahme hat eine lange Vorgeschichte«, berichtet Buske. Erste Überlegungen seien bereits bei der Generalverkehrsplanung im Jahr 1999 angestellt worden. Dass es bis zur Realisierung 20 Jahre gedauert habe, sei verschiedensten Gründen geschuldet gewesen. An der Notwendigkeit der Maßnahme lässt der Leiter des städtischen Fachbereichs Tiefbau keinen Zweifel.

Spurrillen mit einer Tiefe von acht Zentimetern

»An manchen Stellen haben wir Spurrillen mit einer Tiefe von acht Zentimetern. Das ist ein Indiz dafür, dass der Unterbau der hohen Belastung nicht mehr standhält«, so Buske. Täglich rollen 28.000 Fahrzeuge über die Verler Straße. Zudem sei die Fahrbahn zu glatt und nicht mehr griffig genug.

Erneuert wird der 700 Meter lange Abschnitt zwischen Max-Planck-Straße und A2-Anschlussstelle. Durch die Verlängerung der Abbiegespuren auf die Autobahn soll sich die Verkehrssituation an der Hüttenbrink-Kreuzung entspannen. »Wenn heute an der Anschlussstelle zwei Lkw stehen, staut es sich in Spexard«, beschreibt der städtische Verkehrsplaner Michael Wewer die aktuelle Situation.

Stadt pflanzt 40 neue Bäume

Neben der Fahrbahn steht die Erneuerung der Kanäle, Versorgungsleitungen sowie der Geh- und Radwege auf der Agenda. Die Radwege werden eine Breite von zwei Metern aufweisen. Hinzu kommt ein Sicherheitsstreifen (35 bis 70 Zentimeter breit). Um die Straßenquerung für Fußgänger und Radfahrer zu erleichtern, werden auf der Verler Straße Multifunktionsstreifen (Mittelinseln) entstehen, die den Verkehr verlangsamen sollen. Auch soll es grüner werden. Nach Angaben der Stadt müssen 15 teilweise geschädigte Bäume gefällt werden. Sie werden durch 40 neue Bäume ersetzt.

Begonnen wird mit dem Bereich zwischen Max-Planck-Straße und Bruder-Konrad-Straße. Bis auf Weiteres wird man Ohmstraße, Berensweg, Am Hüttenbrink, Bruder-Konrad-Straße und Otto-Hahn-Weg noch anfahren können. Anders sieht es an der Max-Planck-Straße und an der Straße Am Coesfeld aus. Diese Straßen werden Autofahrer von Donnerstag an vorerst nicht mehr von der Verler Straße anfahren können.

 

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