Do., 15.08.2019

Wapelbad-Förderverein schüttet 32.000 Euro aus Gewinnen aus Spendengelder fließen reichlich

Günter Klauke zeigt die Spendenurkunde für »Ärzte ohne Grenzen«. Die Organisation kann sich über 25.000 Euro freuen.

Günter Klauke zeigt die Spendenurkunde für »Ärzte ohne Grenzen«. Die Organisation kann sich über 25.000 Euro freuen. Foto: Wapelbad-Förderverein

Gütersloh (WB). Der Förderverein Wapelbad hat erneut die Kasse geöffnet und einige große Spenden ausgeschüttet. Mehrere Empfänger können sich insgesamt über 32.000 Euro freuen.

Den dicksten Batzen hat dabei die Vereinigung »Ärzte ohne Grenzen« erhalten: 25.000 Euro kann die private Hilfsorganisation für medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten ausgeben. Weitere 2000 Euro fließen aus den Wapelbad-Gewinnen an ein Schulprojekt in Afrika (http://shalomkaratu.org/karatu/), mit jeweils 1500 Euro werden ein Projekt zum Schutz von Frauen in Afrika sowie der Waldorf-Kindergarten in Gütersloh gefördert.

1.000 Euro gehen an den Verein Cadenza-Musik für Kinder in Gütersloh (Anne-Frank-Gesamtschule), 900 Euro an den Verein Frauen für Frauen in Gütersloh, zusammen mit Martina Krause aus der Veranstaltung Orientalischer Tanz im Wapelbad.

Weitere Spenden sind möglich

Weitere Spenden in Gütersloh an Fördervereine von Kindergärten und Schulen in Gütersloh seien noch möglich, teilt Matthias Markstedt, Vorsitzender des Fördervereins Wapelbad, mit. Allerdings können keine Spenden für Spielgeräte oder ähnliche Güter erfolgen. Markstedt: »Der Wapelbad-Verein kann nur echte Notsituationen in Gütersloh bei weiteren Spenden berücksichtigen.«

Auch der Gründer des Wapelbad-Vereins, Günter Klauke, freut sich über die Spenden. Ohne Günter Klauke, ehemaliger Leiter des Jugendzentrums an der Kaiserstraße, hätte das Wapelbad niemals einen solchen Erfolg, betont Matthias Markstedt.

Positive Rückmeldung erhielt der Verein bereits vom Fulda-Mosocho-Projekt. Die Spende sei ein Segen, das deutsch-kenianische Team sei soeben dabei, die erfolgreiche Zusammenarbeit in Kisii von bisher drei auf nun elf Regionen und damit auf 1,3 Millionen Einwohner auszuweiten. Ziel des Projektes ist es, in Mosocho die gravierende Menschenrechtsverletzung der weiblichen Genitalverstümmelung zu beenden, Männer und Frauen im gesamten Regierungsbezirk Kisii zu stärken und zu ermutigen, den Wandel auch in ihren Regionen wirkungsvoll voranzubringen.

Das Leben in der Region sei durch die Zusammenarbeit leichter und friedvoller geworden.

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