Sa., 31.08.2019

Dreiecksplatz: Künstler und Publikum gleichermaßen begeistert Welbat bricht die Bühne ab

Ein Sänger rockt, stampft und tanzt die Bühne kurz und klein: Daniel Welbat hat bei seinem Auftritt am Freitagabend so einige Aktiv-Kalorien verbrannt. Der intensive Gig bringt auch das Publikum aus dem Komfort-Modus.

Ein Sänger rockt, stampft und tanzt die Bühne kurz und klein: Daniel Welbat hat bei seinem Auftritt am Freitagabend so einige Aktiv-Kalorien verbrannt. Der intensive Gig bringt auch das Publikum aus dem Komfort-Modus. Foto: Carsten Borgmeier

Von Stefan Lind

Gütersloh (WB). Und das war es dann schon wieder. Die Woche der kleinen Künste 2019 ist Vergangenheit. Das Fazit, hört man sich bei Organisatoren wie Publikum um, lässt sich in Kurzform so formulieren: Toll war’s!

Hans-Hermann Strandt, Vorsitzender der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz, beschreibt seine Eindrücke im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT ein bisschen ausführlicher: »Ich habe in den vergangenen Tagen in viele glückliche und zufriedene Gesichter geschaut.« Kein Wunder, denn die Voraussetzungen für den Veranstaltungsmarathon konnten besser kaum sein.

Glückliche Gesichter vor und auf der Bühne

Nehmen wir als erstes das Wetter. Na gut, sehr heiß war es an den ersten drei Tagen, »und es war schon arg schweißtreibend für die vielen Menschen, die da auf und hinter der Bühne mit angepackt haben«, weiß Strandt. Ihnen gelte ein dickes Lob und ganz besonderer Dank. Was die Technik angeht, gab es keinerlei Ausfälle, im Gegenteil: »Was mich zum Beispiel immer wieder fasziniert, ist die tolle Lichtatmosphäre, die Frank Stiller auf die Bühne zaubert«, betont Hans-Herbert Strandt.

Und schließlich die Künstler selbst: Sie genießen sichtlich die ganz spezielle Stimmung auf dem Dreiecksplatz. Jini Meyer ist nach ihrem Auftritt am Donnerstag richtig enthusiastisch: »Wahnsinn! Ich bin total geflasht von diesem unfassbaren Abend«, schreibt sie bei Facebook. Und weiter: »Was für eine Location, was für eine energiegeladene Menschenmenge und was für ein Hammer-Team hinter der Bühne! Selten haben wir uns so willkommen gefühlt.« Für die Organisatoren ist in diesem Jahr alles vergleichsweise entspannt gelaufen, denn Künstler wie Barbara Dennerlein, Wolfgang Haffner, Chris Jagger oder Hannah Williams waren schon einen Tag vorher angereist. Nervöses Warten auf das Eintreffen so manchen Gastes entfiel also.

Zum Schluss so richtig Gute-Laune-Rock

Als richtig erwies sich das Vorgehen, den Auftritt von Max Herre erst am Veranstaltungstag bekannt zu geben. Es wurde schon voll genug auf dem Platz, »das Netz hat Purzelbäume geschlagen«, hatte Hans-Hermann Strandt nach der Bekanntgabe in den sozialen Medien beobachtet. Ein entsprechend deutlich verjüngtes Publikum tummelte sich dann abends direkt vor der Bühne, ähnlich wie bei Jini Meyer, der auch etliche Fans zu ihren Auftritten in ganz Deutschland nachreisen. Dass Max Herre mehr Jazz als Pop präsentierte, mag den einen oder anderen Besucher enttäuscht haben, »wir hatten aber ganz eindeutig von einem Jazzkonzert geschrieben«, betont Strandt.

Am letzten Abend der Woche ist die Diskussion über Musikstile ohnehin sinnlos, denn dann geht es bis Mitternacht nur darum, richtig gute Laune im Publikum zu verbreiten. Das gelingt am Freitag Daniel Welbat samt großer Band und dem Quintett Django 3000 angesichts der begeisterten Zuschauermassen mühelos.

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