Landesligist TG Hörste beherrscht den Volksbank-Cup in Isselhorst
Turner zeigen zwei Gesichter

Gütersloh-Isselhorst (WB). Die TG Hörste hat den Handball-Volksbank-Cup des TV Isselhorst beherrscht. Nach klaren Vorrundensiegen gegen den Oberliga-Vertreter Soester TV, den Verbandsligisten Spvg. Steinhagen und den Landesligisten TV Werther dominierte der amtierende Vizemeister der Landesliga, Staffel 2, am Sonntag auch das Finale gegen den Gastgeber TV Isselhorst und sicherte sich mit einem leistungsgerechten 32:22 (9:17)-Erfolg den Siegerpokal und 750 Euro Prämie.

Montag, 02.09.2019, 11:33 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 09:52 Uhr
Der Isselhorster Julian Höcker (Mitte) hat die Abwehr des TuS Brockhagen ausgehebelt und wirft allein auf weiter Flur aufs Tor. Foto: Henrik Martinschledde
Der Isselhorster Julian Höcker (Mitte) hat die Abwehr des TuS Brockhagen ausgehebelt und wirft allein auf weiter Flur aufs Tor. Foto: Henrik Martinschledde

Volksbank-Cup TV Isselhorst

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Dirk Elschner redete nach der Klatsche für den Verbandsliga-Zweiten der Vorsaison Klartext. »Ohne Einsatz und Willen gewinnst du kein Spiel. Das war eine verdiente Niederlage gegen eine vor Spielwitz und Einsatzfreude strotzende, starke Hörster Mannschaft«, sagte der Trainer des TV Isselhorst. Hörstes Coach Christian Blankert leitete aus dem überzeugenden Auftritt beim letzten Vorbereitungsturnier auf den Saisonstart am 13. September gegen den TV Verl aber keine Favoritenrolle im Kampf um den Aufstieg ab. Dabei hat sein schon sehr eingespielt wirkendes und seine Trumpfkarte, das schnelles Umschalten aus einer sattelfesten 6:0-Abwehr, gegen den TVI allein in der 1. Halbzeit zu neun Kontertoren ausspielende Mannschaft mit den verletzten Julius Hagemann und Lennart Philipp noch zwei Leistungsträger in der Hinterhand. »Okay, wir wollen wieder oben mitmischen, aber eine Meisterschaft kannst du nicht planen. Mit Verl und Telgte gibt es zudem starke Konkurrenten.«

16 technische Fehler und 18 Fehlwürfe – das sagt alles.

Dirk Elschner

Für Elschner (»16 technische Fehler und 18 Fehlwürfe – das sagt alles«) suchte nach dem schon beim 9:17-Pausenstand entschiedenen Finale nach Erklärungen für den Leistungsabfall im Vergleich zum 24:19-Erfolg gegen den Ligarivalen TuS Brockhagen im letzten Gruppenspiel am Samstag, der für viel Selbstbewusstsein gesorgt hatte: »Da sind wir nach einem 4:8-Rückstand zurückgekommen, weil die Einstellung und damit auch die Leistung passte.« Tatsächlich hatte Max Kollenberg das TVI-Spiel von der Mittelposition aus schnell und torgefährlich gemacht, wovon die Kreisläufer Matthias Böse und Julian Höcker, aber vor allem die Halben Jonas Dallmann, Felix Marquardt und Fred Grabmeir profitierten. Von diesem Zug zum Tor und der wirkungsvollen 5:1-Abwehr mit Tobias Reckmann als Vorgezogenen gegen Brockhagens Torjäger Fabian Raudies war gegen Hörste nichts mehr zu sehen, obwohl es Elschner mit der gleichen Abwehrformation probierte, um den Hörster Führungsspieler Silvan Tarner, in den Griff zu bekommen. »Weil wir zu viele Ausfälle hatten«, erklärte der Coach säuerlich. Ausnehmen mochte er nur Kreisläufer Matthias Böse »und mit Abstrichen« Jonas Dallmann.

TVI-Teamchef Guido Marquardt befürchtet »eine schwere Saison«

TVI-Teamchef Guido Marquardt sah in den unterschiedlichen Vorstellungen der Turner seine Befürchtungen (»Stehen nach den Abgängen von Christoph Harbert und Marvin Gregor sowie dem Ausfall von Benjamin Martinez-Royo vor einer schweren Saison«) bestätigt: »So ein Auf und Ab ist doch typisch für eine junge, neuformierte Mannschaft. Es wird uns durch die ganze Serie begleiten. Ich hoffe nur, dass wir mit einem Auf anfangen.« Gespannt, welches Gesicht ihr TVI beim Serienauftakt am 14. September in Hahlen zeigt, dürften auch die gestern ziemlich enttäuscht abziehenden Isselhorster Handballfreunde sein.

 

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