Gütersloh: Von der Kaiserstraße rüber zu Gleis 13 - Stadt prüft Realisierungschancen
Der Traum vom Tunnel

Gütersloh (WB). Die CDU-Ratsfraktion lässt den Traum vom Tunnel unterm Bahnhof aufleben. Im Planungsausschuss stimmen alle Fraktionen dem Antrag zu, einmal zu prüfen, ob der 2026 geplante Neubau von zwei Gleisen nicht für einen Durchstoß zum Langen Weg (»Gleis 13«) genutzt werden kann.

Donnerstag, 05.09.2019, 05:15 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 05:20 Uhr
Der Durchgang zu den Gleisen im Gütersloher Bahnhof wird 2026 verlängert. Die CDU sieht darin eine Chance. Foto: Stephan Rechlin
Der Durchgang zu den Gleisen im Gütersloher Bahnhof wird 2026 verlängert. Die CDU sieht darin eine Chance.

Bis dahin sei unter anderem zu klären, ob der Durchstich bautechnisch überhaupt möglich ist, welche Leit- und Sicherheits- und Kommunikationstechnik zu installieren wäre, ob Leitungen der Deutschen Bahn angepasst werden müssen. Dr. Thomas Krümpelmann (SPD) erinnert im Ausschuss, warum es bis heute keinen Tunnel zwischen dem Langen Weg und dem Bahnhofsareal an der Kaiserstraße gibt. Aus einem Gutachten zum Ausbau des alten Gepäcktunnels blieb außer der Aufzählung immenser Investitionskosten die Erkenntnis zurück, dass Tunnel »breit, hell und kurz sein müssen, wenn sie funktionieren sollen.«

Rick Mädel vom Gleis-13-Investor Hagedorn mahnte, dass Tunnel nur dann angenommen würden, wenn sie so hell und so belebt wie jene unter dem Hannoveraner Bahnhof seien. Mit Blick auf den vorhandenen Gleisdurchgang im Bahnhof stellt Dr. Krümpelmann fest: Der ist nicht besonders breit sei. Wenn der Tunnel doppelt so lang wird, sieht das eng aus.« Dagegen hebt Detlev Kahmen (CDU) die riesige Chance hervor, die eine Anbindung des Gleis-13-Quartiers an die Innenstadt für Gütersloh berge: »Dadurch könnten wir auch den ZOB ganz neu denken.«

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