Fr., 13.09.2019

Erster Bauabschnitt fast fertig – Restaurant Fritz öffnet am Dienstag wieder – mit Video Stadthalle verändert ihr Gesicht

Blick auf die Stadthalle: Während rechts noch die alte Fassade zu sehen ist, weisen die links angrenzenden, hellen Elemente den ersten Bauabschnitt aus. Das dort ansässige Restaurant Fritz soll am Dienstag, 17. September, wieder Gäste empfangen.

Blick auf die Stadthalle: Während rechts noch die alte Fassade zu sehen ist, weisen die links angrenzenden, hellen Elemente den ersten Bauabschnitt aus. Das dort ansässige Restaurant Fritz soll am Dienstag, 17. September, wieder Gäste empfangen. Foto: Carsten Borgmeier

Von Carsten Borgmeier

Gütersloh (WB). Das neue Gesicht der Gütersloher Stadthalle nimmt Gestalt an: Ein etwa 50 Meter breiter Abschnitt an der Friedrichstraße ist bereits mit den hellen, fast weißen Fassaden-Elementen verblendet – und schon am Dienstag soll das Restaurant Fritz wieder eröffnen.

Damit ist der erste von elf Bauabschnitten des städtischen Großprojekts mit einem Investitionsvolumen von 6,3 Millionen Euro schon so gut wie unter Dach und Fach.

Im Uhrzeigersinn geht es weiter: Die Gerüstbauer haben bereits den zweiten Bauabschnitt eingerüstet, dort wird das etwa 40 Jahre alte Veranstaltungshaus im Außenbereich in den Rohbau-Zustand zurückversetzt. »Das bedeutet beispielsweise, dass der alte, braune Klinker sowie die pastellgrünen Dachelemente aus Alucobond entfernt werden«, erläutert Ralph Fritzsche, kaufmännischer Betriebsleiter der Stadthalle.

Betriebsleiter Ralph Fritzsche (48) auf einem Balkon der Stadthalle: Rechts sind die neuen Alucobond-Elemente zu erkennen. Foto: Carsten Borgmeier

Von der Fassaden-Sanierung soll nicht nur die Optik profitieren. So sind im Abschnitt zwischen früherem Haupteingang und Kleinem Saal die neuen Heizkörper sowie größere, lärm- und wärmedämmende Fenster eingebaut worden, die nach Ansicht von Fritzsche die Energie-Bilanz der Stadthalle weiter verbessern werden. Der Clou: Hatten sich bislang die Heizkörper auf Kniehöhe an den Fenstern befunden, sind die modernen Elemente jetzt im Fußboden integriert.

Nicht nur die Optik profitiert

Der 48-Jährige geht davon aus, dass sich durch diese Maßnahmen ein fünfstelliger Euro-Betrag an Energie-Kosten einsparen lassen dürfte. Fritzsche: »Unsere Heizungsanlage ist so leistungsfähig, dass sie das Theater und das benachbarte Evangelisch Stiftische Gymnasium gleich mitversorgt«, berichtet der 48-Jährige. Im nächsten Jahr sei überdies geplant, zu der auf dem Stadthallen-Dach montierten Photovoltaik-Anlage noch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) anzuschaffen. Der Preis dafür liege bei etwa 125.000 Euro. Die Investition amortisiere sich durch die autarke Energie-Produktion innerhalb von drei bis fünf Jahren, schätzt Fritzsche.

Größere Fensterflächen und bessere Energiebilanz

Im Restaurant Fritz sind bis zur Wieder-Eröffnung in der nächsten Woche (Dienstag, 18 Uhr) Maler wie Friedo (57) und Jan Teismann (24) mit letzten Feinarbeiten beschäftigt. Dort profitiert besonders der Tagungssaal von den größeren Fensterflächen, die den Blick auf Terrasse und Innenstadt freigeben.

Sollte es bei den noch anstehenden zehn Bauabschnitten keine bösen Überraschungen hinsichtlich der Substanz geben, so rechnet Fritzsche mit einem Abschluss der Sanierung im Herbst 2020.

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