Mo., 23.09.2019

Adlon-Angestellte legen SUV aus Gütersloh auf die Seite Hotel-Pagen bauen Unfall

Ein in Gütersloh zugelassener Mercedes vom Typ G-Klasse liegt nach einem Unfall in Berlin auf der Seite.

Ein in Gütersloh zugelassener Mercedes vom Typ G-Klasse liegt nach einem Unfall in Berlin auf der Seite. Foto: TNN/dpa

Berlin/Gütersloh (dpa/WB). Auf dem Weg zu einer Tiefgarage sind zwei Hotelmitarbeiter in Berlin mit dem SUV eines Gastes verunglückt. Das 571 PS starke Fahrzeug soll nach Informationen der Boulevardzeitung »BZ« auf ein Unternehmen aus Gütersloh zugelassen sein.

Der Fahrer bog am frühen Samstagmorgen in Richtung Brandenburger Tor ab, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Dabei habe der 29-Jährige aus vorerst unbekannten Gründen die Kontrolle über den Geländewagen des Typs Daimler G 63 AMG verloren.

Das in einem auffälligen Orange lackierte Auto kippte auf die Fahrerseite. Ein 19-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt. Der Fahrer blieb unversehrt. Der genaue Hergang blieb zunächst unklar.

Bei den Insassen handelte es sich um zwei Mitarbeiter des nahe gelegenen Luxushotels Adlon. Zuvor hatten »B.Z.« und »Berliner Morgenpost« darüber berichtet. Wie Hotel-Sprecherin Sabina Held auf Nachfrage sagte, sollten die Mitarbeiter das Auto eines Gastes in eine Tiefgarage fahren.

Ganz normaler Parkvorgang

Wegen einer Straßensperrung hätten sie den Weg über die Yitzhak-Rabin-Straße nahe dem Bundeskanzleramt genommen. »Es handelte sich in keiner Weise um eine Spritztour oder Ähnliches«, sagte sie. Es sei ein ganz normaler Parkvorgang gewesen. Man sei froh, dass den beiden Mitarbeitern nichts Schlimmeres passiert sei.

Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unklar. »Uns liegen derzeit keine Kenntnisse über Straftaten vor«, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Auch das Hotel Adlon machte dazu keine weiteren Angaben. Das auf die Seite gekippte schwere Fahrzeug musste mit Hilfe einer Seilwinde wieder aufgerichtet werden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei übernahm die Untersuchungen zur Unfallursache.

Am 6. September hatte es in Berlin einen schweren Unfall mit einem Sportgeländewagen (englisch: Sport Utility Vehicle, Abkürzung: SUV) gegeben. Das Auto war an einer Kreuzung über die Ge­genfahrbahn hinweg von der Straße abgekommen. Der SUV rammte eine Ampel, überfuhr vier Menschen auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den vier Toten war auch ein dreijähriger Junge.

Kommentare

Das Auto ist schuld. Nicht der Fahrer.

Hätte es sich um einen Fiat500 gehandelt, wäre der Unfall keinen Zeitungsartikel wert. Aber jetzt sind natürlich der böse SUV und dessen Besitzer schuld und nicht die Dummheit des Fahrers. Irgendwie muss die Debatte gegen SUVs schließlich weiter angeheizt werden.

1 Kommentare

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