Gut besuchtes Oktoberfest auf der Avenwedder Theresienwiese
Das Festzelt bebt

Gütersloh-Avenwedde (WB). Das Gelände der Stiftung Altewischer mutiert zu einigen Anlässen im Jahr zum beliebtesten Treffpunkt der Avenwedder. Am Samstagabend war es wieder soweit: Das große Festzelt öffnete die Türen und lud ein zum Avenwedder Oktoberfest. An etwa 140 Tischen wurde gesungen, getanzt und getrunken.

Dienstag, 08.10.2019, 15:15 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 16:00 Uhr
Die Krüge hoch: Auch die Bewohner aus dem Toten Viertel können feiern, wie Stefan Gerkens, Meinolf Gebauer und Jürgen Mattern beim Oktoberfest auf dem Gelände der Stiftung Altewischer unter Beweis stellen. Foto: Jan Hermann Ruthmann
Die Krüge hoch: Auch die Bewohner aus dem Toten Viertel können feiern, wie Stefan Gerkens, Meinolf Gebauer und Jürgen Mattern beim Oktoberfest auf dem Gelände der Stiftung Altewischer unter Beweis stellen. Foto: Jan Hermann Ruthmann

Von 18.30 Uhr an konnten die Besucher bei leckeren bayerischen Spezialitäten und gutem Bier schlemmen. Um 20 Uhr betraten die Mitglieder der Band »Frankenkracher« die Bühne und schafften es, dass binnen zehn Minuten fast alle Besucher auf den Bänken standen und laut mitsangen. Man gebe dem Avenwedder Partyvolk eine Maß und gute Musik, und es bringt von ganz allein ein Festzelt zum Kochen. Kaum jemand kam an diesem Abend von seiner Bierzeltgarnitur herunter. »Die Frankenkracher« sorgten mit ihrer Musik dafür, dass die Tanzfläche immer voll war. Selbst als die Band eine kurze Pause machte, feierten die Besucher einfach weiter. Genau so muss eine zünftige Gaudi sein.

Nahezu alle Gäste hatten sich stilecht in Lederhosen oder Dirndl gekleidet und genossen den Samstagabend. So hatten sich auch Sükran, Layla und Christina an ihrem Tisch eingefunden und lauschten der Musik. »Wir sind Stammgäste und kommen jedes Jahr zum Oktoberfest. Aber so voll wie dieses Jahr war es noch nie«, sagten sie begeistert. Horst Pannars, Birgit Lohmeyer und Frank Gresch saßen etwas abseits des Trubels. »Es ist toll hier. Jeder ist gut drauf, die Stimmung ist der Hammer. Alles super!«, schwärmte Frank Gresch.

Auch einige Einwohner des Toten Viertels zeigten, dass sie auch auswärts feiern können. Stefan Masmeier, Jürgen Mattern und Meinolf Gebauer hatten sich in Schale geworfen und sangen lautstark zu »Ein Prosit der Gemütlichkeit«. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte die Stimmung, als »Die Frankenkracher« den Partyhit »Cordula Grün« anstimmten. Wie aus einem Munde sang das Partyvolk mit und war dabei äußerst textsicher. Die Stimmung wurde immer besser. Zu bayerischen Hymnen wurde der Schuhplattler getanzt, auf der Tanzfläche war kein Durchkommen mehr. Das Altewischer-Gelände in Avenwedder wird einmal im Jahr zu einer kleinen Theresienwiese.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6985959?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516079%2F
Hitler-Parodie auf Handy: Polizistin zu Unrecht beurlaubt
„Weihnachten mit Hitler“ heißt die Parodie, von der ein Polizist einen Screenshot verschickt haben soll. Foto: Youtube Foto:
Nachrichten-Ticker