Mo., 18.11.2019

Plastik des Künstlers Axel Anklam hat neuen Standort »Honey Spoon« fällt ins Auge

Der Künstler Axel Anklam (vorne) und Reiner Kuhn, Vorsitzender von »Skulpturen Gütersloh«, sind froh, endlich einen geeigneten Platz für den »Honiglöffel« gefunden zu haben. Das Werk steht jetzt auf einer Grünfläche an der Ecke Dalke-/Kirchstraße.

Der Künstler Axel Anklam (vorne) und Reiner Kuhn, Vorsitzender von »Skulpturen Gütersloh«, sind froh, endlich einen geeigneten Platz für den »Honiglöffel« gefunden zu haben. Das Werk steht jetzt auf einer Grünfläche an der Ecke Dalke-/Kirchstraße. Foto: Wolfgang Wotke

Von Wolfgang Wotke

Gütersloh (WB). »Jetzt steht sie richtig. Ich bin begeistert.« – Der Künstler Axel Anklam (48) ist extra aus Berlin angereist, um dabei zu sein, wenn seine Plastik »Honey Spoon« (Honiglöffel) umgesetzt wird.

Nach zwei Stunden »Schufterei« ist es endlich geschafft: Das 200 Kilogramm schwere, orangene Kunstwerk steht seit Montag auf einer Grünfläche an der Ecke Dalke-/Kirchstraße, gegenüber des Kunstvereins. Zuvor ist die Plastik mit einem Anhänger von einem privaten Grundstück an der Mauerstraße abtransportiert worden. »Nun hat die Skulptur, die bald beleuchtet ist, im direkten Umfeld zum Kunstverein ihren idealen, auch vom Künstler bevorzugten Ort erhalten«, freut sich Reiner Kuhn, erster Vorsitzender des Verein zur Förderung plastischer Kunst in Stadt und Kreis Gütersloh e. V., der 2017 gegründet wurde. Damit geht ein lang gehegter Wunsch des Vereins in Erfüllung, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, qualitätsvolle Plastiken oder Installationen an passender Stelle im öffentlichen Raum zu präsentieren. Ziel sei es, Kunst im Stadtbild zu etablieren. Kuhn: »Weil Kunst für draußen auch Kunst für alle Bürger ist.«

Der »Honiglöffel« hat 2014 zu einer Ausstellung im Veerhoffhaus gehört

Der »Honiglöffel« hat 2014 zu einer Ausstellung im Veerhoffhaus gehört und ist später von einem Vereinsmitglied angekauft worden. Das Werk hat vor dem Gebäude gestanden und ist bei einem Sturm schwer beschädigt worden. Axel Anklam hat es repariert. Im Oktober 2015 ist die Skulptur vor dem Einrichtungshaus Inside geparkt worden. Dort wurde sie jedoch kaum wahr genommen.

Um die Umsetzung zu realisieren, sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Gespräche mit den verschiedenen Ämtern der Stadt, in erster Linie mit dem Kultur- und dem Grünflächenamt notwendig gewesen. Letztendlich hat der Kulturausschuss grünes Licht für einen neuen Standplatz gegeben. Reiner Kuhn: »Voraussetzung dafür war auch, dass wir für die Durchführung selbst verantwortlich sind.« Fünf Freiwillige haben gestern kräftig angepackt.

Entstanden ist das plastische Bildwerk bereits 2009

Entstanden sei das plastische Bildwerk bereits 2009 in einem seiner Ateliers, nämlich in Bad Freienwalde, berichtet Axel Anklam. Es bestehe aus glasfaserverstärktem Kunststoff in Verbindung mit Edelstahl. »Danach stand die Plastik in Japan für längere Zeit, bis sie 2014 zur Ausstellung nach Gütersloh gekommen ist.«

Übrigens: Die Stahlarbeit »Turm« von Werner Pokorny, die derzeit am Veerhoffhaus steht, will der Skulpturen-Verein ebenfalls ankaufen, weitere Objekte habe man im Blick.

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