Emilia Kache und Leon Büser verstärken die Luttermöwen in der Festhalle Isselhorst
Chronologie einer Weihnacht auf See

Gütersloh-Isselhorst (WB). „Die Luttermöwen machen das immer sehr gut", lobt Günter Weise die musikalische Gestaltung genauso wie die liebevolle Dekoration der Tische und die persönliche Bewirtung durch die Musiker auf dem Weihnachtskonzert im Isselhorster Festsaal. „Die Atmosphäre hier ist richtig schön" sagt er. Seit 2002 besucht der Steinhagener das Weihnachtskonzert der Luttermöwen in der Festhalle Isselhorst. Auch in diesem Jahr.

Dienstag, 17.12.2019, 15:15 Uhr aktualisiert: 17.12.2019, 16:01 Uhr
Das Weihnachtskonzert der Luttermöwen füllte den Festsaal Isselhorst an zwei Nachmittagen. Foto: Marie Berg
Das Weihnachtskonzert der Luttermöwen füllte den Festsaal Isselhorst an zwei Nachmittagen. Foto: Marie Berg

Festhalle ist an zwei Nachmittagen gefüllt

Mittlerweile kämen auch Verwandte und Freunde mit zum maritimen Weihnachtskonzert des Shanty-Chors. Einmal mehr ist es dem gemischten Chor des CVJM Isselhorst gelungen, die Festhalle an zwei Nachmittagen zu füllen. Ein Sparschwein kreiste zugunsten der Bürgerinitiative Isselhorst. Lothar Kache, einer der Organisatoren, hatte die Gäste gebeten, eine Klage der Bürgerinitiative gegen die geplante Stromtrasse im Stadtteil zu unterstützen. „Wer ist zum ersten Mal bei unserem Konzert?" fragte er am Samstagnachmittag in die Runde. Nur einzelne Gäste meldeten sich. Zum Beispiel Regina Schmitt. Sie kam mit ihrer Freundin aus Dortmund. Eine andere Freundin singt mit den Luttermöwen. „Wir haben die maritimen Weihnachts-Shantys noch nie gehört. Das ist richtig top", lobte sie. Ein Jahr vorher hatte Moderator Wolfgang Steinbeck selber den Heiligen Abend an Bord eines Kreuzfahrtschiffes verbracht, die weihnachtliche Stimmung genossen und erlebt, wie die Besatzung fern ihrer Familien das Fest begehen musste.

40 Sängerinnen und Sänger stehen auf der Bühne

Als nahezu chronologische Folge einer Weihnacht auf See entpuppte sich der erste Teil des Konzertes. „Ein Jahr ist wieder vergangen" berichteten die 40 Sängerinnen und Sänger von der Bühne. Musikalisch befanden sie sich jedoch auf hoher See. „Tausend Meilen von zu Haus feiern wir heilige Nacht..." verkündeten sie. Doch ohne Tannenbaum, so der nächste Titel, gehe es nicht, „Weihnacht unter fremden Sternen" zu feiern. „Die Tannenbaumschlacht" begann, wunderbar gesungen von dem elfjährigen Leon Büser. „„Der Heilige Abend" nahm seinen Lauf. Vor drei Jahren stand der Junge erstmals auf der Bühne. Frisch und fröhlich bereicherte er jetzt das Konzert mit zwei humorvollen Liedtexten. Emilia Kache, erst acht Jahre alt, beeindruckte mit den Liedern „Drum lasst es nun Weihnachten werden" und „Heidschi Bumbeidschi". Das Publikum applaudierte kräftig. Großvater Lothar Kache glänzte gemeinsam mit Hans-Georg Radeck in dem stimmungsvollen „Ave Maria der Meere". Zum Finale sangen alle gemeinsam das bekannte Weihnachtslied „Oh, du Fröhliche".

Chorleiterin Jutta Westkämper ließ zwei neue Lieder einüben

Die Lieder „Matrosenweihnacht" und „Wir zünden eine Kerze an" hatte Chorleiterin Jutta Westkämper mit dem Chor neu eingeübt. Solo sangen auch Egon Krause, Tanja Steffenfauseweh, Walter Gehle und Eduard Schröder. Am Akkordeon saßen Anneliese Bentlage, Christa Meyer, Dr. Irmgard Voß und Herbert Wulf, am Keyboard Walter Gehle.

Die Gitarre spielte Klaus Wulf. Die Luttermöwen proben jeden Montag ab 20 Uhr im Schützenhaus in Niehorst. Der Friesische Frühschoppen 2020 wird am 21. Mai erstmals auf dem Schenkenhof veranstaltet.

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