Gütersloh: Razzia vom Sommer führt zu Anklagen gegen vier Gütersloher
Polizei findet Drogen und Waffen

Gütersloh (WB). Die spektakulären Razzien in Shisha-Bars und in einem Café an der Strengerstraße im vergangenen Juli führen zu Strafverfahren vor dem Landgericht Bielefeld. Wegen bandenmäßigen Handels mit Drogen in größerer Menge und des Besitzes von Schusswaffen müssen sich vier Männer aus Gütersloh im Alter zwischen 33 und 43 Jahren ab Freitag, 17. Januar, verantworten.

Samstag, 28.12.2019, 11:15 Uhr aktualisiert: 30.12.2019, 07:14 Uhr
Die Razzia in einem Café an der Strengerstraße führt zur Anklage gegen vier Gütersloher. Sie sollen Drogen und Schusswaffen besessen haben. Foto: Carsten Borgmeier
Die Razzia in einem Café an der Strengerstraße führt zur Anklage gegen vier Gütersloher. Sie sollen Drogen und Schusswaffen besessen haben. Foto: Carsten Borgmeier

Die Staatsanwaltschaft klagt drei Männer an, die Betreiber oder Mitbetreiber mehrerer Cafés und Gaststätten in Gütersloh gewesen sein sollen, sich zu einer Bande zusammengeschlossen um Handel mit Kokain und Marihuana zu treiben. Ein 33-Jähriger soll die Rolle des Anführers übernommen haben. Aus den Gaststätten heraus sollen die Angeklagten, darunter eine 43 Jahre alte Thekenkraft, die Betäubungsmittel verkauft haben. Sie seien zuvor in „Bunkerwohnungen“ zwischengelagert worden.

Der Anführer soll zwischen Februar und Juli diesen Jahres bei drei Gelegenheiten jeweils mindestens 13 Kilogramm Marihuana und 1,2 Kilogramm Kokain an eine der Bunkerwohnungen geliefert haben. Dort soll der 33-Jährige auch Zugriff auf Schusswaffen gehabt haben. Außerdem waren manipulierte Geldspielautomaten sichergestellt worden. Die Männer waren im Juli während einer Razzia in einem Café an der Strengerstraße sowie in einer Wohnung an der Dresdner Straße in Blankenhagen festgenommen worden. Ein weiterer Mann war festgenommen worden, weil er bereits mit einem Haftbefehl gesucht worden war.

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