Do., 16.01.2020

Holzrichterstraße: Architektin Birgit Melisch überzeugt mit ihrem Entwurf 22 Wohnungen entstehen

Die drei neuen Gebäudekomplexe in der Mitte fügen sich harmonisch in das architektonische Gesamtbild ein. Im Vordergrund verläuft die Holzrichterstraße, im Hintergrund die Eichenallee.

Die drei neuen Gebäudekomplexe in der Mitte fügen sich harmonisch in das architektonische Gesamtbild ein. Im Vordergrund verläuft die Holzrichterstraße, im Hintergrund die Eichenallee. Foto: Montage Büro Melisch

Von Carsten Borgmeier

Gütersloh (WB). Nach 18-monatigen Verhandlungen mit Stadt und Denkmalbehörden nimmt das Bauprojekt an der Holzrichterstraße in Kattenstroth konkrete Formen an: Den vom Bauverein Gütersloh ausgelobten Architekten-Wettbewerb hat das Büro von Birgit Melisch gewonnen. Vier Millionen Euro sollen investiert werden.

Wo die Mieter der Bestandsbauten früher oftmals ihren kleinen Garten besaßen, sollen voraussichtlich von Ende dieses Jahres an drei neue Gebäudekomplexe mit insgesamt 22 Wohnungen entstehen. Wie Wolfgang Schmelz als Geschäftsführer des Bauvereins am Mittwoch berichtete, hätten bei dem Vorhaben zur Nachverdichtung aber einige Hürden überwunden werden müssen.

Bauverein investiert vier Millionen Euro

So habe es von der Stadt die Vorgabe gegeben, die Neubauten architektonisch an den denkmalgeschützten Bestand aus den 1950er Jahren an Holzrichterstraße und Eichenallee anzupassen. Satteldach, Trauf- und Firsthöhe, Freiflächenkonzept mit Spielplatz oder Begegnungsstätte sowie die Beschaffenheit der Auto-Stellplätze hätten eng mit Verwaltung und Denkmalbehörde abgestimmt werden müssen, so Schmelz.

Nach den ersten Gesprächen im Juli 2018 im Fachbereich Planung und mehreren eingereichten Entwürfen sei mit dem im Planungsausschuss im Oktober 2019 beschlossenen Architekten-Wettbewerb der städtebauliche Knoten durchschlagen worden. So entschied sich jetzt am Montag die Jury, besetzt mit den fünf planungspolitischen Politikern der Ratsfraktionen, für den Entwurf der Gütersloher Architektin Birgit Melisch. Beteiligt hatten sich auch die Büros Voßhans und Grube.

Bestandsbauten stehen unter Denkmalschutz

„Unspektakulär, zurückhaltend“, so fasste Birgit Melisch ihr Konzept zusammen, „die neuen Häuser fügen sich harmonisch in den Bestand ein.“ Das neue Angebot mit Wohnungen zwischen 50 und 64 Quadratmetern richtet sich nach Auskunft von Wolfgang Schmelz vorwiegend an Senioren.

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