Im vergangenen Jahr erneut 72 Millionen Euro investiert – 11.000 Arbeitsplätze
Bertelsmann setzt auf Standort Gütersloh

Gütersloh (WB). Der Dienstleistungs- und Medienkonzern hat im vergangenen Jahr an seinem Stammsitz erneut 72 Millionen Euro investiert. 11.000 der international 127.000 Mitarbeiter sind in Gütersloh beschäftigt.

Donnerstag, 16.01.2020, 19:06 Uhr
Thomas Rabe (54) Foto: dpa
Thomas Rabe (54) Foto: dpa

Bertelsmann hat an seinem Stammsitz in Gütersloh im vergangenen Jahr 72 Millionen Euro investiert.  2018 waren es 77 Millionen Euro . In diesem Jahr seien erneut Investitionen in ähnlicher Höhe geplant, erklärte der Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe am Donnerstag in Gütersloh.

Das meiste Geld floss 2019 in neue Druckmaschinen bei Mohn Media sowie in die Arvato-Firmen Arvato Systems und ­Supply Chain Solutions.

Fast 11.000 Mitarbeiter am Standort Gütersloh

Die Mitarbeiterzahl ging 2019 leicht von 11.133 auf 10.802 zurück. Damit ist Gütersloh nicht nur Sitz der Zen­trale, sondern auch der größte Standort des Konzerns. Weltweit stieg die Zahl der Beschäftigten von 113.000 auf 127.000. Außerdem spendete der Medienkonzern 6000 Bücher.

Positive Entwicklung bei Arvato

Die meisten Mitarbeiter sind in OWL bei Arvato angestellt. Der Geschäftsbereich hat sich im vergangenen Jahr  bisherigen Zahlen zufolge erneut  überdurchschnittlich entwickelt. Das endgültige Ergebnis wird Bertelsmann Ende März präsentieren.

300 Organisationen, Vereine und Projekte unterstützt

Ostwestfalen-Lippe profitiert nach Aussage Rabes nicht nur wegen der großen Zahl an Arbeitsplätzen von Bertelsmann. 2019 seien zudem 285.000 Euro an Sponsoring in 300 Organisationen, Vereine und Projekte in OWL geflossen.

Thomas Rabe geht ins 15. Jahr

Thomas Rabe gehört seit 2006 im Vorstand von Bertelsmann an. Seit acht Jahren ist er Vorstandsvorsitzender. Zuvor war der heute 54-jährige Manager Finanzchef bei der  RTL Group . Seit April 2019 ist Rabe in Personalunion Chef bei Bertelsmann und bei der Tochterfirma RTL. Wie es heißt, ist dies keine Übergangslösung.

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