Sa., 15.02.2020

Drei Bewohner der Wilhelm-Baumann-Straße in Gütersloh verletzt – 500.000 Euro Schaden – mit Video Wohnungsbrand: Feuerwehr rettet zwei Menschen vom Dach

Von Drehleitern aus bekämpften die Feuerwehrleute den Wohnungsbrand.

Von Drehleitern aus bekämpften die Feuerwehrleute den Wohnungsbrand. Foto: Wolfgang Wotke

Von Wolfgang Wotke

Gütersloh (WB).  Bei einem verheerenden Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Wilhelm-Baumann-Straße in Gütersloh sind in der Nacht zu Samstag drei Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr musste zwei Menschen, die auf dem Dach Schutz vor den Flammen gesucht hatten, in letzter Minute retten.

Um 0.30 Uhr sind die Rettungskräfte alarmiert worden. “Als wir am Einsatzort ankamen, standen das Obergeschoss eines rückwärtigen Anbaus und der Dachstuhl bereits im Vollbrand”, berichtet der Einsatzleiter Andreas Pollmeier. Zwei Bewohner der Wohnung hatten sich auf das Dach des Hauses gerettet und wurden von dort mit der Drehleiter evakuiert.

Parallel zu der Rettungsmaßnahme begannen die Feuerwehrmänner unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung. Die beiden geretteten Bewohner (47 und 46) sind zunächst in einem Krankenwagen von einem Notarzt vor Ort behandelt worden. Mit Verdacht auf Rauchvergiftung sind sie ins St.-Vinzenz-Hospital nach Rheda-Wiedenbrück gebracht worden.

60-jährige Hauseigentümerin stürzt bei der Flucht

Die 60 Jahre alte Eigentümerin des Hauses ist ebenfalls leicht verletzt worden. Pollmeier: “Sie ist bei der Flucht aus dem brennenden Haus gestürzt und hat sich Verletzungen an Händen und Knien zugezogen.”

Den anderen zwölf Bewohnern war es gelungen, das brennende Haus unverletzt zu verlassen, sie wurden zunächst zur Gütersloher Polizeiwache gebracht. Weil das Gebäude durch die Brandeinwirkung und durch das eingesetzte Löschwasser nicht weiter bewohnt werden kann, wurden die betroffenen Bewohner durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes vorübergehend in einem Gütersloher Hotel untergebracht.

Die Brandursache steht noch nicht fest, Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt. Nach ersten Feststellungen der Feuerwehr ist ein Teil des Gebäudes einsturzgefährdet und wurde abgesichert. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf 500.000 Euro geschätzt.

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