Gütersloh
Ampeln und Zebrastreifen gefordert

Gütersloh (din) - Die Bürgerinitiative Pro Umgehungsstraßen Friedrichsdorf hat sich Gedanken zum innerörtlichen Verkehr in dem Ortsteil gemacht und in einem Bürgerantrag Anregungen formuliert. Die Vorschläge sollen Friedrichsdorf für Fußgänger und Radfahrer sicherer machen.

Sonntag, 14.06.2020, 18:33 Uhr aktualisiert: 14.06.2020, 19:01 Uhr
Gütersloh: Ampeln und Zebrastreifen gefordert

Das Überqueren der Avenwedder Straße zwischen Adlerweg und der Dorfkreuzung sei „oft sehr mühsam und gefährlich“. Sicherer sei es an der Ampelkreuzung während der sehr kurzen Grünphasen. Das machten aber nur wenige Fußgänger. Vorschlag der Bürgerinitiative: Auf Höhe des katholischen Pfarrheims soll ein Zebrastreifen markiert werden.

Außerdem schlagen die Absender vor, am Schubertweg und an der Einmündung Adlerweg wieder eine Ampelanlage aufzustellen, die vom Verkehr an der Hauptkreuzung gesteuert werden solle. „Geholfen werden kann den Fußgängern auch, wenn ein oder zwei zusätzliche Zebrastreifen auf die Fahrbahn gemalt würden. Von der Einmündung Kuckucksweg bis zur Hauptkreuzung sind es 540 Meter ohne Querungshilfen“, heißt es im Antrag. „Wenn man das mit der großzügigen Verteilung von Zebrastreifen vor dem Gütersloher Hauptbahnhof vergleicht, ist es in Friedrichsdorf zu knapp bemessen. Diese großzügige Verteilung von Zebrastreifen bleibt uns vorenthalten.“

Ein weiterer Gefahrenpunkt sei die Situation für Radfahrer auf der Avenwedder, Windelsbleicher, Brackweder und Paderborner Straße. Keine der Straßen verfüge über einen Radweg. Zwar werde das Fahren auf dem Bürgersteig geduldet, „aber eine gute Lösung ist das nicht“, heißt es. Die Antragsteller blicken nach Isselhorst, wo für Radfahrer ein gesonderter Fahrstreifen auf der rechten Fahrbahnseite markiert sei mit einem Abstandsgebot für Autofahrer. 1,50 Meter seien einzuhalten. In Friedrichsdorf fließe sehr viel mehr Verkehr über die Straße und es fehlten Hinweisschilder an allen vier Straßen.

„Die Situation für Radfahrer in Friedrichsdorf ist schlimm und darf so nicht bleiben“, erklären die Antragsteller und fragen: „Wie sieht es aus mit einer Markierung für Radfahrer auf der Fahrbahn wie in Isselhorst? Warum geht das nicht bei uns?“ Der Hauptausschuss soll den Bürgerantrag am 22. Juni an den Planungsausschuss verweisen.

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