Zahl der Neuinfektionen im Kreis Gütersloh weiter rückläufig
Infektions-Kennziffer sinkt auf 56

Gütersloh (dpa). Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Kreis Gütersloh weiter gesunken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von Sonntag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile bei 56.

Sonntag, 05.07.2020, 09:35 Uhr aktualisiert: 05.07.2020, 10:02 Uhr
In einem Testzelt hält eine Mitarbeiterin ein Röhrchen mit einer Nährlösung für einen Corona-Test in der Hand. Foto: dpa
In einem Testzelt hält eine Mitarbeiterin ein Röhrchen mit einer Nährlösung für einen Corona-Test in der Hand. Foto: dpa

Am Vortag lag dieser Wert noch bei 66,5 und am Freitag bei 76,6. Zum Höhepunkt des Corona-Ausbruchs bei Tönnies vor knapp zwei Wochen lag der Wert bei 270,2. Als Grenzwert für das Ende der regional wiedereingeführten Beschränkungen im Kreis gilt der Wert 50. Damit steigt im Kreis die Hoffnung auf ein Ende des Lockdown.

Nach der Ausbreitung des Coronavirus bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hatte es die erste regionale Rückkehr zu den strikten Maßnahmen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf gegeben. Die Einschränkungen im Kreis Gütersloh gelten noch bis zum 7. Juli.

Im Kreis Warendorf, in dem ebenfalls viele Tönnies-Mitarbeiter wohnen, war die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage bereits unter den Grenzwert von 50 gefallen.

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