Gütersloh
123 weitere Infektionen bestätigt

Kreis Gütersloh (AKTUALISIERT) -  123 neue Corona-Fälle vermeldet der Kreis Gütersloh von Mittwoch auf Donnerstag. So sind zum Stand Donnerstag, 29. Oktober 2020, 0 Uhr, 3934 laborbestätigte Corona-Infektionen erfasst. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist von 121,1 auf 140,8 gestiegen.

Donnerstag, 29.10.2020, 10:00 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 11:01 Uhr
Gütersloh: 123 weitere Infektionen bestätigt

3356 (Vortag: 3307) Personen gelten als genesen, 557 (483) als noch infiziert. Von den 557 noch infizierten Personen befinden sich 524 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 33 Patienten (30) stationär behandelt. Davon müssen, wie schon am Mittwoch, zwei Personen intensivmedizinisch versorgt und beatmet (Vortag: eine) werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben. 

Borgholzhausen:
Insgesamt 48 gemeldete Infektionsfälle seit März (Vortag: 47); aktuell infiziert: 5 (Vortag: 5);  Todesfälle: 0.

Gütersloh:
Infektionen insgesamt: 1191 (1153); aktuell infiziert: 207 (191); Todesfälle: 3. 

Halle:
Infektionen insgesamt: 113 (106); aktuell infiziert: 23 (17); Todesfälle: 5. 

Harsewinkel:
Infektionen insgesamt: 175 (168); aktuell infiziert: 28 (22); Todesfälle: 1. 

Herzebrock-Clarholz:
Infektionen insgesamt: 187 (181); aktuell infiziert: 28 (24); Todesfälle: 0. 

Langenberg:
Infektionen insgesamt: 113 (112); aktuell infiziert: 7 (6); Todesfälle: 0. 

Rheda-Wiedenbrück:
Infektionen insgesamt: 1200 (1192); aktuell infiziert: 59 (52); Todesfälle: 0. 

Rietberg:
Infektionen insgesamt: 255 (239); aktuell infiziert: 49 (42); Todesfälle: 0. 

Schloß Holte-Stukenbrock:
Infektionen insgesamt: 140 (123); aktuell infiziert: 39 (23); Todesfälle: 1. 

Steinhagen:
Infektionen insgesamt: 122 (114); aktuell infiziert: 26 (19); Todesfälle: 8. 

Verl:
Infektionen insgesamt: 240 (232); aktuell infiziert: 49 (48); Todesfälle: 0. 

Versmold:
Infektionen insgesamt: 91 (89); aktuell infiziert: 20 (19); Todesfälle: 0. 

Werther:
Infektionen insgesamt: 59 (55); aktuell infiziert: 17 (15); Todesfälle: 3.

Seit Montag, 19. Oktober 2020, ist der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Seitdem befindet sich der Kreis Gütersloh in der Gefährdungsstufe 2 per Allgemeinverfügung.

Neue Regeln ab 2. November 2020

Zum 2. November 2020 treten bis Ende des Monats bundesweit verschiedene Regeln in Kraft. Das ist geplant:

Kontakte:
In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen – maximal zehn Personen. Private Feiern in Wohnungen werden als „inakzeptabel“ bezeichnet. 

Gastronomie:
Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt sind weiter Lieferdienste und Essen zum Mitnehmen. Auch Kantinen dürfen öffnen. 

Freizeit:
Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. 

Sport:
Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa alleine oder zu zweit joggen gehen, ist weiter erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen. 

Tourismus:
Die Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten – auch im Inland. Hotels, Pensionen und Campingplätze dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. 

Dienstleistungen:
Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten oder Fußpflege sind möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet. 

Supermärkte:
Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Es gibt Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Geschäft sein dürfen. 

Bildung:
Schulen und Kindergärten bleiben offen. Genauso Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe. 

Arbeit:
Überall, wo das möglich ist, soll wieder von zuhause gearbeitet werden. Firmen: Betriebe, Selbstständige und Vereine, die von den neuen Corona-Regeln besonders betroffen sind, bekommen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt. 

Risikogruppen:
In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen sollen zügig Schnelltests eingesetzt werden.

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