Diskussion über Geschwindigkeiten
Tempo-30-Zone umstritten

Halle (WB). Die Tempo-30-Zonen im Bereich der Haller Innenstadt sollen ausgeweitet und vor allem vereinheitlicht werden. Dieses Ziel verfolgen sehr engagiert die Grünen, aber auch die SPD und mit ihr die Bürgermeisterin. Doch solche Tempobremsen bringen auch Probleme. Unter Umständen können Feuerwehrleute ihren Einsatz nicht mehr rechtzeitig erreichen.

Donnerstag, 23.10.2014, 07:00 Uhr
Diskussion über Geschwindigkeiten : Tempo-30-Zone umstritten
Auch über die Tempo-30-Beschränkung an der Bismarckstraße wird diskutiert. Foto: Marco Kerber

Der Antrag der Grünen, in dem Quartier zwischen B 68 und Goebenstraße beziehungsweise Westumgehung und Bahnhofsstraße eine generelle Tempo-30-Zone einzurichten, ist bereits vier Jahre alt. Wegen der damals noch ausstehenden Marktkauf-Erschließung sowie des Ausbaus der Graebestraße wurde das Ansinnen erst jetzt auf Wiedervorlage gelegt.

Dieter Jung (Grüne) hält das ständige Hin und Her zwischen Tempo 30 und 50 in dem Quartier für verwirrend und auch gefährlich. Für Jung braucht Halle eine großflächige Lösung aus einem Guss. Der Polizeibeamte verwies darauf, dass alleine schon die sogenannte Schrecksekunde beim Bremsen bei Tempo 50 einen Anhalteweg von 14 Meter bedeute während er bei Tempo 30 nur acht Meter betrage. Gerade die Bismarckstraße ist aus Sicht des Grünen prädestiniert für eine durchgängige Tempo-30-Regelung, da gerade hier sich gleich mehrere öffentliche Einrichtungen für Kinder und alte Menschen befänden.

Lesen Sie mehr dazu am Donnerstag im Haller WESTFALEN-BLATT.

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