Autorin Silke Förster legt ihr inzwischen siebtes Buch vor
Suche nach Knöpfchen

Halle (WB/kg). Mit einer abenteuerlichen Suche nach einem knöpfchenlosen Land legt die Haller Autorin Silke Förster ihr inzwischen siebtes Buch vor. »Pitt aus Pinneberg« ist eine Geschichte für kleine und große Kinder von zwölf bis 99 Jahren. Silke Förster: »Es ist ein Kinderbuch, aber wie der ›Kleine Prinz« auch für Erwachsene geeignet. Es gibt eine Moral von der Geschichte und ein wenig Ironie.«

Montag, 20.06.2016, 17:15 Uhr aktualisiert: 20.06.2016, 17:17 Uhr
Pitt ais Pinneberg und die Suche nach dem knöpfchenlosen Land: Die Haller Autorin Silke Förster hat jetzt ihr siebtes Buch vorgelegt. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen
Pitt ais Pinneberg und die Suche nach dem knöpfchenlosen Land: Die Haller Autorin Silke Förster hat jetzt ihr siebtes Buch vorgelegt. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen

Die Handschrift der 49-jährigen Vermessungstechnikerin bei der Stadt Bielefeld ist wieder klar zu erkennen. Das gilt für Inhalt wie Form: Äußerlich kommt »Pitt von Pinneberg« wieder wie ein großes Pixi-Buch daher. Quadratisch, praktisch, gut. Den Titel schmückt eine Illustration der Gütersloher Zeichnerin Elisabeth Lottermoser. Silke Förster: »Mein Lieblingsformat«. Der Inhalt: Pitt Alberichs Nachbarin Frau Knöpfchen drückt seit Jahren täglich hunderte von Tasten und Knöpfen. Sie ist es irgendwann leid und möchte das knöpfchenlose Land finden, in dem die Menschen wie im Paradies leben – ohne Technik. Pitt und Frau Knöpfchen machen sich auf die Reise, von Hamburg über Shanghai, Mauritius und andere Länder zu Doc Burac. Der alte, weise Mann schickt die beiden an den River of Dreamsa und erklärt, welche Knöpfchen im Leben wichtig sind und welche nicht.

Die kreative Hallerin hat schon einige Bücher mit Aphorismen veröffentlicht und zwar durchaus erfolgreich. Ohne etwas in die Werbung zu stecken, erreichen ihre Bücher, die sie als Books von Demand veröffentlicht, durchaus Leser im dreistelligen Bereich. »Damit bin ich zufrieden. Denn das Schreiben macht mir großen Spaß. Erst recht schön ist es, wenn ich zu Lesungen eingeladen werde«, berichtet sie von einer Veranstaltung in Hamburg, bei der sie Kinderaugen zum Leuchten brachte. Das natürlich nicht mit Aphorismen, sondern mit ihren beiden Bilderbüchern.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4096031?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516076%2F
Tönnies-Tochter „Tillman‘s“ darf Betrieb wieder aufnehmen
Anhänger stehen mit offenen Türen auf dem Betriebsgelände der Firma Tönnies. Foto: dpa
Nachrichten-Ticker