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Mi., 19.07.2017

Wegen Streckensperrung des »Haller Willem« wird Freitag ein Sonderbus eingesetzt. Von »Fury« fährt kein Zug zurück

»Fury in the Slaughterhouse« Freitagabend zum zweiten Mal im Gerry-Weber-Stadion zu Gast. Die Band um Kai und Thorsten Wingenfelder feiert sozusagen »Klassentreffen«.

»Fury in the Slaughterhouse« Freitagabend zum zweiten Mal im Gerry-Weber-Stadion zu Gast. Die Band um Kai und Thorsten Wingenfelder feiert sozusagen »Klassentreffen«. Foto: Martin Huch

Halle (pes). Das Angebot gibt es schon lange: Wer ein Konzert im Gerry-Weber-Stadion besucht, kann mit der Eintrittskarte gratis den Öffentlichen Nahverkehr nutzen. Aber wer Freitag zum Konzert von »Fury in the Slaughterhouse« mit dem Zug hinfährt, kann nur mit dem Bus wieder zurück.

Mitten im Konzert am Freitagabend nämlich wird die Haller-Willem-Strecke zwischen Bielefeld und Osnabrück wegen Bauarbeiten bis zum 29. Juli komplett gesperrt . Auf dem Hinweg funktioniert der Zugfahrplan noch reibungslos, die Verbindungen am späten Abend werden aber schon gekappt. Die Nordwestbahn wird aber wegen des Konzertes einen Sonderbus einsetzen, der um 22.25 Uhr ab Haltepunkt Gerry-Weber-Stadion fährt. Allerdings gibt es diesen Service nur in Richtung Bielefeld, wie Gerry-Weber-Pressesprecher Frank Hofen mitteilt.

Hinfahrt noch mit Zug möglich

Wer sich noch etwas gedulden will, kann dann auch die regulären späten Ersatzbusse nutzen. Um 23.28 Uhr geht es per Bus Richtung Bielefeld, um 23.22 Uhr in Richtung Osnabrück. Die Haltestelle befindet sich auf der anderen Seite der Bahngleise, auf dem Wendeplatz gegenüber der Haupteinfahrt zu Storck.

Sonntag, beim Konzert der Blues-Rockband ZZ Top, wird es etwas komplizierter. Dann fahren die späten Ersatzbusse in Richtung Bielefeld gar nicht mehr, der Sonderbus nach dem Konzert entfällt ebenfalls. Der 23.22 Uhr-Zug Richtung Osnabrück fährt Sonntagabend auch nur bis Dissen/Bad Rothenfelde. Wer sich genauer informieren will, sollte auf der Internetseite der Nordwestbahn nachschauen.

Zwei Support-Acts

Zum »Fury«-Konzert lohnt es sich aber allemal, schon einen frühen Zug zum Stadion zu nutzen, denn die Hannoveraner Band bringt gleich zwei so genannte »Support-Acts« mit. Der Liedermacher, Sänger und Komponist Jan Loechel wird um 18.10 Uhr den Konzertabend eröffnen, um 18.50 Uhr folgt Alexander Knappe. Der Pop-Poet ist normalerweise mit 60-köpfigem Orchester unterwegs und spielte zuletzt in ausverkauften Hallen. Er stellt in Halle Songs seiner neuen CD vor. Um 19.30 Uhr klommt dann »Fury« auf die Bühne. Einlass aufs Stadiongelände ist schon ab 16.30 Uhr.

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