Mo., 06.08.2018

Süßwaren-Konzern investiert weiter in den Standort an der A33 Storck baut neue Halle

Schon fast bis zur Autobahn will Storck seine Neubau-Vorhaben umsetzen. Baustraßen sind schon angelegt, Bohrpfähle gesetzt für eine weitere Produktionshalle. Auch bei Condetta im oberen Bereich des Betriebsgeländes wird erweitert.

Schon fast bis zur Autobahn will Storck seine Neubau-Vorhaben umsetzen. Baustraßen sind schon angelegt, Bohrpfähle gesetzt für eine weitere Produktionshalle. Auch bei Condetta im oberen Bereich des Betriebsgeländes wird erweitert. Foto: K. Genuit-Thiessen

Von Klaudia Genuit-Thiessen

Halle (WB). Storck wächst weiter. Sichtbar ist das schon bis zur Autobahntrasse. Nach den Rodungsarbeiten im vergangenen Winter ist der Boden dort jetzt weitgehend planiert für den Bau weiterer Produktionshallen, in die der Süßwarenhersteller erneut viele Millionen investiert.

Auch hinter dem neuen Verwaltungsgebäude für die Techniker ist ein großer Kran sichtbar. Gebaut wird offensichtlich auch an einer weiteren Stelle auf dem Werksgelände, bei Condetta, einer Storck-Tochter, die Mischungen für Molkereiprodukte, Backwaren und Speiseeis herstellt.

Erdarbeiten laufen

Soll auf dem Storck-Areal nach der 10.000 Quadratmeter großen Mamba-Halle jetzt eine weitere für Toffifee entstehen? Unternehmenssprecher Dr. Bernd Rößler hält sich auf die Anfrage dieser Zeitung bedeckt: »Unsere Produktionsgebäude sind multifunktional einsetzbar«, sagt er nur. Vorbereitungsmaßnahmen für den Bau weiterer Hallen bestätigt er jedoch: »Es passiert viel«. Zurzeit laufen die Erdarbeiten. Baustraßen werden angelegt und Bohrpfähle gesetzt. Bis die Fundamente gelegt werden, wird wohl noch Zeit ins Land gehen.

Geschäftsführender Gesellschafter Axel Oberwelland hatte bereits am Rande einer Jubilarfeier im Februar angekündigt, dass der Süßwaren-»Riese« am Standort Halle massiv investieren wolle. Nach den Investitionen des Vorjahres (73 Millionen Euro) sei ein Ausbau von neuen Gebäuden und Anlagen in Höhe von 75 Millionen Euro vorgesehen, teilte Oberwelland mit. Er sagte, auch in eine weitere Aufstockung des Personals werde weiter investiert. Ende 2018 sollen es 2900 Storckianer in Halle sein, so die Prognose.

Konzept für Paulinenweg

Das Interesse des Unternehmens am Kauf des Paulinenweges besteht weiterhin, bestätigt Eckhard Hoffmann aus der Bauverwaltung der Stadt Halle. Wie das WB berichtet hat, will Storck den Weg erwerben, um auch weiter östlich gelegene Firmenflächen künftig zu nutzen.

Voraussetzung für den Verkauf des Sträßchens, das inzwischen auch die Autobahn überbrückt, ist allerdings ein Konzept, das die Erschließung der vier oder fünf Anliegergrundstücke südlich der A 33 sicherstellt. Eckhard Hoffmann: »Eine adäquate Alternative, um den Verkehr abzuwickeln, könnte der Ausbau des Steinhausener Weges sein. Dafür gibt es bis jetzt noch keine ausgefeilten Pläne. Jetzt ist Storck am Zuge. Dann kann man darüber sprechen, wie eine Alternative zum Paulinenweg im Einzelnen aussehen könnte.«

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