Di., 13.11.2018

Rückzahlung über 31 Millionen Euro wurde noch nicht geleistet Gerry Weber verhandelt mit den Banken

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Halle (WB/in). Gerry Weber steckt weiter in Verhandlungen mit Investoren und Banken. Ziel ist es nach Angaben eines Unternehmenssprechers, die Finanzierung des Haller Modekonzerns auf ein tragfähiges Fundament zu stellen – »und zwar nachhaltig«.

Das sei auch der Grund, warum das im Monat November zur Rück­zahlung fällige Schuldscheindarlehen über 31 Millionen Euro noch nicht beglichen worden sei. »Rein rechnerisch« sei das möglich. Ein genaues Datum, wann das Darlehen zurückgezahlt wird, nannte der Sprecher nicht. Es gebe Spielraum.

Verlust von 10,7 Millionen Euro

Wie berichtet, verbuchte Gerry Weber in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres nach Steuern einen Verlust von 10,7 Millionen Euro. Aus dem im Oktober getätigten Verkauf der Ausstellungshalle 29 in Düsseldorf fließen allerdings 36 Millionen Euro in die Unternehmenskasse.

Zu Monatsbeginn hat Johannes Ehling an Stelle von Ralf Weber den Vorstandsvorsitz übernommen. Der Kurs der Gerry-Weber-Aktie sank gestern zeitweise bis auf 2,40 Euro ab. Am 31. Oktober 2014, als sich Firmengründer Gerhard Weber aus der operativen Unternehmensführung zurückzog, hatte die Aktie noch 32 Euro notiert. Auffällige Leerkäufe durch Hedgefonds im Verbund mit Verkaufsempfehlungen etwa des Finanzportals Investing.com gehen sogar noch von einem weiter sinkenden Kurs aus.

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