Sa., 12.01.2019

Doch mit Minister: Nach A-33-Freigabe herrscht Vorfreude auf den Lückenschluss »Tolle Botschaft für die Region«

Die Abräumer: Tobias Fischer, Abteilungsleiter Straßenbau beim Landesbetrieb (von links), Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, Landrat Sven-Georg Adenauer, Landesverkehrs-Minister Hendrik Wüst und Birgit Husemann, Abteilungsleiterin Betrieb und Verkehr, haben sich die letzte Absperrbake gepackt, um sie an die Seite zu stellen und den Verkehr freizugeben.

Die Abräumer: Tobias Fischer, Abteilungsleiter Straßenbau beim Landesbetrieb (von links), Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, Landrat Sven-Georg Adenauer, Landesverkehrs-Minister Hendrik Wüst und Birgit Husemann, Abteilungsleiterin Betrieb und Verkehr, haben sich die letzte Absperrbake gepackt, um sie an die Seite zu stellen und den Verkehr freizugeben. Foto: Klaus-Peter Schillig

Von Klaus-Peter Schillig und Annemarie Bluhm-Weinhold

Halle (WB). Es sollte eigentlich nur ein kleines »Familienfest« werden. Erst Donnerstag hat sich auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst eingeladen, um Freitag bei der Freigabe des vorletzten A-33-Teilstückes in Halle mitzumachen.

Ansonsten musste mangels Platz und Zufahrtmöglichkeiten die Öffentlichkeit diesmal draußen bleiben bei dem kleinen Festakt. Landrat Sven-Georg Adenauer, Bürgermeisterin Anne-Rodenbrock-Wesselmann mit kleinem Anhang aus der Verwaltung und Piums Ex-Bürgermeister Klemens Keller, allesamt im Vorstand des Aktionsbündnisses, waren neben zahlreichen Journalisten die einzigen »Zivilisten« am Übergang von der Westumgehung auf die A 33.

Ansonsten waren viele Polizeibeamte und Mitarbeiter des Landesbetriebes vor Ort, die zum Gelingen des Bauwerkes beigetragen hatten. Am Schreibtisch, auf der Strecke oder Freitag beim Abräumen der Absperrbaken. Nur einer fehlte: Ihr Niederlassungsleiter Andreas Meyer war krank zu Hause.

Zwischenabschnitt dient der Entlastung

Die Entlastung von Halle stand in allen Statements im Mittelpunkt. Nur deshalb habe man diesen Zwischenabschnitt schon aufgemacht, sagte auch Verkehrsminister Hendrik Wüst, der einen Abstecher nach Ostwestfalen nutzte, selbst mit anzupacken. »Allein durch diese 5,4 Kilometer wird Halle um bis zu 5000 Autos pro Tag entlastet.«

Anne Rodenbrock-Wesselmann dämpft etwas die Erwartungen, spricht aber von einer teilweisen Entlastung. Sie sieht die Kreuzung B 68 und Westumgehung mit zwei Ampelanlagen weiterhin als neuralgischen Punkt (siehe auch Extra-Text). Die B 68 werde wohl vorerst in der Innenstadt noch einigen Verkehr zu verkraften haben.

»Dort herrschen täglich unsägliche Zustände.«

Landrat Sven-Georg-Adenauer jedenfalls ist optimistisch: »Jeder Meter, der freigegeben wird, ist eine tolle Botschaft für die Region, für den Kreis Gütersloh und insbesondere für den nördlichen Kreis Gütersloh. Jetzt bin ich auch sicher, dass Ende diesen Jahres der endgültige Lückenschluss kommen wird.«

Gute Laune trotz Schmuddelwetters auch bei Klemens Keller aus Borgholzhausener Sicht: »Das Ende ist nah und damit die Entlastung der Bürger an der B 68 und der Kreuzung in Borgholzhausen-Bahnhof. Dort herrschen täglich unsägliche Zustände.«

Die Freigabe in Halle folgte einem gut durchdachten System. Erst einmal wurden alle Ausfahrten freigeräumt, dann der Verkehr von der Westumgehung in Richtung Bielefeld auf die Autobahn geleitet. Danach folgte die Öffnung der Auffahrt am Kreisverkehr Alleestraße im Haller Süden, danach wurden die Sperren am bisherigen Autobahnende in Künsebeck abgeräumt. Schon nach einer Stunde war der ganze Akt vollzogen.

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