Do., 07.02.2019

Schwächelnde Marke soll verkauft werden Gerry Weber prüft Verkauf von Hallhuber

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Symbolbild Foto: Oliver Schwabe

Halle/Hamm (WB/dpa). Nach dem Insolvenzantrag des Modeherstellers Gerry Weber verhandelt das Unternehmen mit einem Investor über einen möglichen Kauf der Tochter Hallhuber. Mit einer so genannten Brückenfinanzierung solle der Geschäftsbetrieb von Hallhuber zunächst bis auf Weiteres sichergestellt werden, teilte Gerry Weber am Donnerstag mit.

Nähere Angaben zum möglichen Investor wollte ein Unternehmenssprecher zunächst nicht machen. Die Muttergesellschaft Gerry Weber International mit rund 580 Mitarbeitern hatte im vergangenen Monat beim Amtsgericht Bielefeld Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Ziel ist es, das Unternehmen zu sanieren.

Betroffen von dem Insolvenzantrag war zunächst nur die Muttergesellschaft mit den Marken Taifun und Samoon. Für Hallhuber wurde kein Antrag gestellt. Der Geschäftsbetrieb soll in vollem Umfang weitergeführt werden. Die Finanzierung des Modeanbieters sei nach derzeitigem Stand bis ins Jahr 2020 gesichert, so der Sprecher.

Die schwächelnde Marke Hallhuber betreibt derzeit 410 Filialen in Europa. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 (November bis Juli) setzte das Unternehmen 148,2 Millionen Euro um.

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