Sa., 09.03.2019

Es geht um die Regelungen des geplanten Abbaus von 900 der 6500 Stellen Neue Gespräche bei Gerry Weber

Für die Konzernmutter wird zum 1. April die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung erwartet.

Für die Konzernmutter wird zum 1. April die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung erwartet. Foto: Oliver Schwabe

Halle (WB/OH). Beim ums Überleben kämpfenden Haller Modekonzern Gerry Weber sollen in der kommenden Woche die Gespräche über Regelungen für den geplanten Abbau von 900 der 6500 Stellen wieder aufgenommen werden. Das bestätigten sowohl ein Unternehmenssprecher als auch Betriebsrat und IG Metall. Einen genauen Termin gab es allerdings bis Freitag noch nicht.

Für die Konzernmutter wird zum 1. April die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung erwartet, für die Einzelhandelstochter zum 1. Mai. Bei beiden Gesellschaften würden dann nicht nur dreimonatige Sonderkündigungsfristen gelten, sondern auch bestimmte gesetzliche Vorgaben für einen Sozialplan und Interessenausgleich. So wäre etwa die Höhe der Gesamtsumme für Abfindungen gedeckelt.

Unklar ist, ob nochmals ein Sanierungstarifvertrag mit Lohneinbußen für die Beschäftigten verhandelt werden soll. Die im Januar erzielte Einigung, die ab Februar greifen sollte, kam wegen des Insolvenzantrags nicht zum Tragen.

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