Mo., 27.05.2019

34. Haller Volksradfahren lockt 342 Teilnehmer auf ihre Drahtesel Bekannte Strecken und neue Wege

Wochenend’ und Sonnenschein: Durch die blühende Natur geht es beim Haller Volksradfahren für hunderte Teilnehmer. Drei verschieden lange Touren sind angeboten, eine spontane (Um-)Entscheidung auf der Strecke noch möglich.

Wochenend’ und Sonnenschein: Durch die blühende Natur geht es beim Haller Volksradfahren für hunderte Teilnehmer. Drei verschieden lange Touren sind angeboten, eine spontane (Um-)Entscheidung auf der Strecke noch möglich. Foto: Malte Krammenschneider

Von Malte Krammenschneider

Halle  (WB). Nach einer verregneten Ausgabe im Vorjahr schaute der Organisator des Haller Volksradfahrens, Artur Rusnok, am Sonntagmorgen lieber einmal mehr gen Himmel. Was er sah, sorgte beim Vorstandsmitglied des RC Teuto für ein zufriedenes Lächeln. Pünktlich zum Start der inzwischen 34. Ausgabe des beliebten Volksradfahrens kam am Sonntagmorgen die Sonne heraus. Das hat scheinbar auch die letzten Unentschlossenen dazu bewegte, sich auf ihre Fahrräder zu schwingen.

Bereits eine halbe Stunde bevor es losging, hatten sich die ersten Radler schon vor der Sparkassen-Passage eingefunden. Sie konnten es scheinbar kaum erwarten, sich auf einer der drei zur Auswahl stehenden Strecken (22, 33 und 53 Kilometer) zu begeben. Darunter auch Helga Spiller, die sich die längste Tour vorgenommen hatte, die sie über Kölkebeck, Hörste und den Versmolder Heidesee bis nach Siedinghausen führte. »Ich bin eigentlich jedes Jahr dabei. Der RC Teuto sucht immer sehr schöne Strecken aus, es ist gut organisiert und ich entdecke immer noch Wege, die mir vorher unbekannt waren«, sagte Helga Spiller, die sich kurz darauf samt Schwester und Schwager auf den Weg machte.

Generationenübergreifendes Radeln

Dass das Volksradfahren eine Veranstaltung für Jung und Alt ist, bewiesen Marianne, Nicole und Louis Neitzel, die gleich drei Generationen ihrer Familie vertraten. »Ich mache jedes Jahr mit. Nun habe ich meine Tochter und den Enkel dabei«, sagte Marianne Neitzel, die wie viele andere Teilnehmer die Möglichkeit schätzen, sich auf der Tour spontan für eine Strecke zu entscheiden. So wie Hartwig Mathmann, dem das Radfahren großen Spaß mache, wie er sagte. Der Vorstandsvorsitzende des Haller Kreissparkasse war am Sonntag privat unterwegs, doch er vertrat indirekt auch seinen Arbeitgeber, der das Volksradfahren schon seit der ersten Ausgabe unterstützt.

342 Teilnehmer sorgen für zufriedene Organisatoren

»Wir machen das gerne, denn es bringt die Menschen zusammen«, sagte Sparkassen-Pressesprecherin Heidi Kirsch. Und Artur Rusnok nutzte die Gelegenheit, um sich noch einmal für den Einsatz von 35 ehrenamtlichen Helfern des RC Teuto zu bedanken. Diese waren nicht nur als Streckenposten und an den insgesamt drei Rast-Stationen mit Getränken und Äpfeln zugegen, sondern hatten früh am Morgen schon die Beschilderung der gesamten Strecke kontrolliert. Zudem bot Zweirad Thomas einen Pannenservice an, um bei Plattfüßen schnell helfen zu können.

Artur Rusnok, der das erste Mal für die Organisation zuständig war, konnte im Anschluss an das Volksradfahren, bei dem es keine Rolle spielte, ob man mit klassischem oder elektrischem Drahtesel unterwegs war, ein positives Fazit ziehen. »Mit 342 Teilnehmern können wir eigentlich ganz zufrieden sein. Es könnte aber auch noch besser sein«, resümierte Artur Rusnok, der sich jetzt schon darauf freut, den Teilnehmern im nächsten Jahr eine neue, attraktive Strecke anbieten zu können.

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