Neue Kamingespräche starten am 7. Oktober im Haus Tiefenstraße
Die Welt steckt voller Wissen

Werther (WB). Seit nunmehr 18 Jahren findet im Haus Tiefenstraße regelmäßig das sogenannte Kamingespräch statt. Für die Bürger eine gute Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen jede Menge Wissenswertes zu erfahren. Denn den Organisatoren gelingt es seit jeher, interessante Themen in den Fokus zu rücken und kompetente Referenten in die Böckstiegelstadt zu locken.

Mittwoch, 07.08.2019, 08:00 Uhr
Von Häger nach Tansania und von Marienfeld nach Frankreich führt der Weg für alle, die Wissenswertes kennenlernen wollen. Willi Rose (links) und Rolf Düfelmeyer haben sich für die neue Kamingespräch-Saison ein attraktives Programm überlegt. Foto: Krammenschneider
Von Häger nach Tansania und von Marienfeld nach Frankreich führt der Weg für alle, die Wissenswertes kennenlernen wollen. Willi Rose (links) und Rolf Düfelmeyer haben sich für die neue Kamingespräch-Saison ein attraktives Programm überlegt.

So wird es auch im kommenden Winterhalbjahr geschehen, denn wie Willi Rose und Rolf Düfelmeyer beim Pressegespräch am Dienstag verraten, haben sie in den letzten Monaten fleißig in der »Ideen-Box« gekramt. »Wir hatten genug Themen. Schwieriger war es, die Referenten zu bekommen, zumal sie es unentgeltlich machen sollen«, erklärt Willi Rose. Ihm ist es mit Rolf Düfelmeyer trotzdem gelungen, wieder eine attraktive Mischung aus Kultur- und Gesundheitsthemen zu entwickeln.

Der Erfolg des Dorfladens

Los geht’s am Montag, 7. Oktober mit einem Besuch von Uwe Gehring, dem Vorsitzenden des Dorfladen-Vereins Häger. Er wird den Gästen das Dorfladen-Konzept näher bringen, welches mittlerweile überregional bekannt geworden- und aus den »Kinderschuhen« herausgewachsen ist. »Ich glaube nicht, dass viele Wertheraner nach Häger zum Dorfladen fahren. Umso interessanter ist es daher zu erfahren, was ihn so erfolgreich macht«, sagt Willi Rose, der sich vom Engagement der Bürger vor Ort beeindruckt zeigt.

Am 4. November können sich Interessierte dann auf den Arzt Dr. Frank Beier freuen. Dieser lebte in Tansania, bevor er mit seiner Frau, der Pastorin Silke Beier, nach Werther kam. Unter dem Titel »Ndolage – 36 Jahre Freundschaft mit einem Krankenhaus am Viktoria-See« möchte er vom sozialen Engagement für die Menschen vor Ort berichten, welches unter anderem durch die alljährliche Sternsinger-Aktion in Werther ermöglicht wird.

Die Gesichter des Schlafes

Wie man in einen gewohnten Schlafrhythmus zurückfindet und was gegen andauernde Schlaflosigkeit helfen kann, darüber möchte am 2. Dezember Dr. Jörg Schmitthenner informieren. Der Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin im Klinikum Halle will aufzeigen, dass Schlafprobleme viele Gesichter und noch mehr Ursachen haben. »Ein Thema, das uns alle angeht«, sagt Willi Rose, der am 6. Januar 2020 Sigrid Ellerbrake vom Palliativteam der Diakonie sowie Mario Peitzmeier vom Palliativnetz Bielefeld begrüßen wird. Sie berichten über die Herausforderung der Pflege in der letzten Lebensphase.

Am 3. Februar 2020 wird dann der Geschäftsführer der Infokom Gütersloh, Oliver Blanke, zu Gast im Haus Tiefenstraße sein, um über die Chancen, Risiken und Gefahren des »Spielraums« Internet aufzuklären. Was man über Veränderungen in der Pflege und insbesondere der Ermittlung von Pflegegraden wissen sollte, steht derweil am 2. März im Fokus, wenn der Leiter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen Westfalen-Lippe, Stefan Voß, nach Werther kommen wird.

Faszinierendes Frankreich

Einen interessanten Bildervortrag über das faszinierende Frankreich wird Rolf Düfelmeyer den Gästen am 6. April bieten, denn er bereist unser Nachbarland mit seiner vielfältigen Landschaft schon seit 1983 fast jedes Jahr. Alle Vorträge beginnen übrigens jeweils um 15 Uhr.

Den Abschluss der Saison bildet schließlich am 4. Mai ein Besuch des Klosters Marienfeld mit Führung, für die sich alle Interessierten bei den Organisatoren anmelden können. »Eine beeindruckende Anlage. Der Besuch lohnt sich«, wirbt Rolf Düfelmeyer. Wie Willi Rose hofft er wieder auf eine rege Teilnahme, wovon allerdings einmal mehr auszugehen ist.

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