Stein schlägt in die Windschutzscheibe ein – Polizei sucht Zeugen
A33: Jugendlicher bewirft Lkw mit Stein

Steinhagen/Halle-Künsebeck (WB). Kein Streich, sondern eine Straftat, die lebensgefährlich sein kann: Ein Unbekannter hat am Montag, 6. Juli, einen auf der Autobahn 33 fahrenden Lkw mit einem Stein beworfen. Die Polizei sucht jetzt den Täter und Zeugen.

Mittwoch, 08.07.2020, 16:14 Uhr aktualisiert: 08.07.2020, 16:44 Uhr
Die Polizei sucht weitere Zeugen für den Steinwurf auf die Autobahn. Foto: Jörn Hannemann
Die Polizei sucht weitere Zeugen für den Steinwurf auf die Autobahn. Foto: Jörn Hannemann

Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, befuhr ein 47-jähriger Sattelzug-Fahrer aus Dissen gegen 18.30 Uhr die A 33 in Richtung Osnabrück. Als er die Anschlussstelle Steinhagen passierte, bemerkte er einen Jugendlichen, der sich hinter der Lärmschutzwand wegduckte. Zeitgleich schlug ein Stein in die Windschutzscheibe seiner Zugmaschine ein.

Dem 47-Jährigen gelang es, den Sattelzug nach einigen Metern auf dem Standstreifen anzuhalten. Den Polizeibeamten der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock schilderte der Dissener, dass vermutlich weitere Personen bei dem sich wegduckenden Jugendlichen waren, die den Stein geworfen hätten.

Fahndung nach 12- bis 16-jährigem Jugendlichem mit hellen Haaren

Polizisten der Autobahnpolizei fahndeten zusammen mit den Beamten der Polizei Gütersloh nach dem durch den Lkw-Fahrer beschriebenen Jugendlichen sowie einer Jugendgruppe. Der sich wegduckende Jugendliche soll 12 bis 16 Jahre alt sein und hatte helle Haare.

Es wurde ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Der Sachschaden wird auf circa 600 Euro geschätzt.

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang: Das Werfen von Gegenständen auf Fahrbahnen, Fahrzeuge oder gar Personen ist kein „dummer Jungenstreich“, sondern kann lebensgefährlich sein.

Zeugenhinweise zu dem Vorfall nimmt das Verkehrskommissariat 2 der Polizei Bielefeld unter Telefon 05 21/5 45-0 entgegen.

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