Auch das SEK war vor Ort
Bewohner verschanzt sich: Großeinsatz der Polizei in Halle nach vier Stunden beendet

Halle (WB/kg). Einen Großeinsatz der Polizei hat es in Halle gegeben. In einer Wohnunterkunft für psychisch erkrankte Menschen an der Hagedornstraße hatte sich am Dienstagnachmittag ein 34-jähriger Bewohner verschanzt.

Dienstag, 14.07.2020, 17:10 Uhr aktualisiert: 14.07.2020, 21:48 Uhr
Am Ort des Einsatzes. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen
Am Ort des Einsatzes. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen

Im Einsatz in der ruhigen Wohnstraße unterhalb des Haller Schützenberges waren neben Beamten der Kreispolizeibehörde Gütersloh ein Spezialeinsatzkommando aus Bielefeld und eine Verhandlungsgruppe aus Dortmund.

Sieben weitere Bewohner der Unterkunft wurden in Sicherheit gebracht.

SEK-Einsatz in Halle

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Das Gebäude gehört zur Diakonischen Stiftung Ummeln, die hier ein Wohnprojekt der Behinderten- und Jugendhilfe zur Flexiblen Wiedereingliederung betreibt.

Wie die Polizei am Abend mitteilte, ist dem Ganzen ein Streit des Mannes mit zwei Betreuern vorausgegangen. Unvermittelt habe der 34-Jährige die beiden gegen 14 Uhr mit einem in der Wohnung liegenden Messer bedroht, sich dann in sein Appartement zurückgezogen und dort verbarrikadiert.

Rund vier Stunden später, gegen 18 Uhr, sei der Mann dann von der Spezialeinheit festgenommen werden.

Das Ordnungsamt Halle habe die Einweisung in eine psychiatrische Klinik veranlasst. Außerdem werde die Einleitung eines Strafverfahrens geprüft.

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