Riesiges Interesse an der Beratung sprengt fast Sitzung des Umweltausschusses
Beratung über Storck-Pläne vertagt

Halle (SKü/kg). Damit hatten wohl weder Politiker noch Stadtverwaltung gerechnet: Vor allem wegen der Beratung über die geplante Storck-Erweiterung wollten am Mittwochnachmittag so viele Haller an der Sitzung des Umweltausschusses teilnehmen, dass die große Mensa der Gesamtschule sich als deutlich zu klein erwies.

Mittwoch, 12.08.2020, 18:04 Uhr aktualisiert: 12.08.2020, 20:22 Uhr
Die Mensa war zu klein: Gut 50 Interessierte wollten an der öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses teilnehmen, in der die Storck-Pläne beraten werden sollten. Foto: Stefan Küppers
Die Mensa war zu klein: Gut 50 Interessierte wollten an der öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses teilnehmen, in der die Storck-Pläne beraten werden sollten. Foto: Stefan Küppers

40 Stühle waren insgesamt aufgestellt, davon 26 allerdings schon besetzt von Ausschussmitgliedern, Mitarbeitern der Verwaltung, aber auch Vertreter des Unternehmens Storck sowie Gutachter. Die Empörung war groß: Gut 50 Interessierte skandierten auf dem Pausenhof Forderungen wie „Wir wollen rein“ oder „Ihr kommt raus“ und klatschten dazu rhythmisch mit.

Nach einer kurzen Diskussion im Ausschuss wurde einstimmig eine Vertagung beschlossen: Die Beratung soll kurzfristig unter Coronabedingungen an einem größeren Ort abgehalten werden. Das teilten Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann und Ausschussvorsitzender Dieter Jung (die Grünen) mit.

Während der Sitzung bemühte sich die Bürgermeisterin bereits um neuen Termin des Umwelt- und Klimaausschusses. Der ist laut Anne Rodenbrock-Wesselmann voraussichtlich am Mittwoch, 26. August. Damit dann auf jeden Fall genügend Platz ist, will die Stadt das Eventcenter an der OWL-Arena anmieten. Die Bürgermeisterin meinte, dass Alexander Hardieck von der OWL-Arena bereits Zustimmung signalisiert habe. Weil der Haller Haupt- und Finanzausschuss (HFA) am Mittwoch, 19. August, sich ebenfalls mit der Storck-Planung befassen will und nach dem sich gezeigten Andrang das eigentlich vorgesehene Bürgerzentrum Remise als Tagungsort ebenfalls zu klein werden könnte, müsste der HFA womöglich ebenfalls ins Eventcenter umziehen.

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