Di., 25.07.2017

CDU Harsewinkel setzt auf Reaktivierung der TWE-Strecke – »Verler Ideen absurd« Projekt auf der Zielgeraden

Die Reaktivierung der TWE-Strecke sorgt weiter für Krach unter den beteiligten vier Kommunen, dem Kreis Gütersloh, der Stadt Gütersloh, Verl und Harsewinkel. Verls Bürgermeister Michael Esken hat den Anstoß zu einer erneuten Diskussion gegeben.

Die Reaktivierung der TWE-Strecke sorgt weiter für Krach unter den beteiligten vier Kommunen, dem Kreis Gütersloh, der Stadt Gütersloh, Verl und Harsewinkel. Verls Bürgermeister Michael Esken hat den Anstoß zu einer erneuten Diskussion gegeben. Foto: Wolfgang Wotke

Von Elke Westerwalbesloh

Harsewinkel (WB). In Harsewinkel in den Zug einsteigen und ihn in Verl oder gar Paderborn wieder zu verlassen, das wäre ein »Träumchen« für CDU-Fraktionssprecher Heinz Bünnigmann. Blöd nur, dass der Verler Bürgermeister die Reaktivierung der TWE-Strecke für den Personennahverkehr ablehnt und seine eigenen Visionen präsentiert. »Die Phantasien von Michael Esken gehen völlig an der Realität vorbei«, wettert Bünnigmann.

Schon in der jüngsten Harsewinkeler Ratssitzung machte Bünnigmann seinem Unmut Luft. Auch Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide äußerte sich kurz darauf zu dem TWE-Thema in einer Stellungnahme gegenüber der Presse. Verls Bürgermeister Michael Esken ließ in einem Gespräch mit dieser Zeitung bereits vor zwei Wochen verlauten, dass er die Wiederbelebung der TWE-Strecke lieber mit moderneren Transporttechniken umsetzen möchte, als auf den Zug zu setzen. Er spricht von einer »Regionale«, die zum Beispiel von selbstfahrenden Autos genutzt werden könnte – ob auf den Schienen oder als Trasse angelegt. Esken hat Ideen – keine konkreten, aber auf jeden Fall »Träume«, wie CDU-Experte Bünnigmann es bezeichnet.

Der Harsewinkeler sagt, dass die vier Anrainerkommunen »nach zehn Jahren intensiver Planung und mühevoller politischer Schwerstarbeit unmittelbar vor der Realisierung dieser enorm wichtigen Eisenbahnstrecke stehen«. Selbst das Problem der Finanzierung sei durch die alte Landesregierung bereits zugesagt.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 26. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Seite Harsewinkel.

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