Fr., 12.10.2018

Rentner in Beelen erschlagen – 15.000 Euro erbeutet Rollstuhlmord: lebenslange Haftstrafe für 50-Jährigen

Der angeklagte 50-Jährige vor Gericht.

Der angeklagte 50-Jährige vor Gericht. Foto: Wolfgang Wotke

Beelen (WB). Im Prozess um den Rollstuhlmord von Beelen ist der 50-jährige Angeklagte vom Landgericht Münster zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der polnische Gelegenheitsarbeiter aus Oelde, der 2015 nach Deutschland gekommen war, den 71-jährigen Rollstuhlfahrer am 23. Dezember 2017 in seinem Haus in Beelen in der Nähe zum Kreis Gütersloh mit einem Holzscheit geschlagen und dann mit einem Messer getötet zu haben . Etwa 15.000 Euro soll der Angeklagte mitgenommen haben.

Die Kammer begründete die Entscheidung in dem Indizienprozess mit der DNA des Verurteilten, die am Tatort gesichert wurde, und mit den schwierigen finanziellen Verhältnissen des Mannes. 14.800 Euro hatte die Polizei in der Wohnung des 50-Jährigen sichergestellt.

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