Fr., 09.11.2018

Anbau an Turnhalle: SPD will nicht auf Fördermittel warten Trockendock-Lösung in Sicht

Hier, hinter dem Spielplatz an der »neuen« Marienfeld Turnhalle, soll nach Willen der SPD ein Anbau für das Trockendock entstehen. Die Kinder und Jugendlichen, die das Jugendhaus besuchen, könnten den Spielplatz und auch den nahen Bolzplatz mitbenutzen.

Hier, hinter dem Spielplatz an der »neuen« Marienfeld Turnhalle, soll nach Willen der SPD ein Anbau für das Trockendock entstehen. Die Kinder und Jugendlichen, die das Jugendhaus besuchen, könnten den Spielplatz und auch den nahen Bolzplatz mitbenutzen.

Von Stefanie Winkelkötter

Marienfeld (WB). Damit es beim Jugendhaus Trockendock nicht zum befürchteten »Tod auf Raten« kommt, haben SPD-Politiker in den vergangenen Wochen intensive Gespräche geführt. Nun legen sie einen Antrag vor, der einen Neubau an der »neuen Turnhalle« in Marienfeld vorsieht. Und zwar schneller als eigentlich vorgesehen.

Bekanntlich hat der Stadtrat nach langem Hin und Her und kontroversen Diskussionen in der Sitzung am 25. September beschlossen , das Thema Trockendock erst im kommenden Jahr erneut anzugehen. Wie mehrfach berichtet, war eigentlich vorgesehen, die »neue Turnhalle« an der Marienschule umzubauen und teilweise dem Jugendhaus zur Verfügung zu stellen. Dazu hatte die Stadt bei der Bezirksregierung Fördermittel beantragt und auf eine 90-prozentige Förderung gehofft.

Verein hatte massiv protestiert

Nach massiven Protesten des Sportvereins Schwarz-Weiß Marienfeld, dem Hauptnutzer der Halle, hatte die Stadt den Förderantrag zurückgezogen. Geplant war nun, im kommenden Jahr einen erneuten Förderantrag bei der Bezirksregierung zu stellen, um Fördermittel für einen Neu- oder Anbau zu generieren.

Auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde, der Trägerin des Jugendhauses, hat am vergangenen Dienstag aber ein runder Tisch zum Thema Trockendock stattgefunden. Fazit dieses Abends, den Rechtsanwalt Dirk Gehrs moderierte und an dem unter anderem Vertreter aller Ratsfraktionen, der Kirchen, der Marienschule, Kreisjugendpfleger Michael Trödel, Stadtsportverbandsvorsitzender Dietrich Möller und Schwarz-Weiß-Marienfeld-Vorsitzender Jürgen Garnschröder teilnahmen: Entgegen des Ratsbeschlusses soll nicht noch ein Jahr abgewartet werden, um einen erneuten Förderantrag bei der Bezirksregierung mit ungewissem Ausgang zu stellen.

Kosten belaufen sich auf 400.000 Euro

Vielmehr solle mit den Planungs- und Baumaßnahmen sobald als möglich begonnen werden, heißt es in dem von der Sozialausschussvorsitzenden Ulla Uhlenbrock, der stellvertretenden Bürgermeisterin Regina Meißner-Schlömer und dem sachkundigen Bürger Ulrich Kleine unterzeichneten Antrag.

Die Planungs- und Baukosten in Höhe von etwa 400.000 Euro – abzüglich einer Förderung durch den Kreis Gütersloh – sollen nach Willen der Antragsteller in den Haushalt 2019 eingestellt werden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6176026?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2730032%2F