DLRG erhält Zuschuss von der Stadt Harsewinkel: Vereinsheim kostet 69.000 Euro
Alter Kiosk wird neue Heimat

Harsewinkel (WB). Auch wenn sie sich über Jahre gut vertragen haben, ist Reinhard Strotjohann sicherlich froh, dass er seinen 22 Quadratmeter kleinen Büroraum bald für sich hat. Die DLRG zieht aus – in den ehemaligen Kiosk des Freibades. Der allerdings erst noch umgebaut werden muss.

Mittwoch, 06.02.2019, 08:45 Uhr aktualisiert: 06.02.2019, 08:50 Uhr
Dieser alte Kiosk soll zum neuen Domizil der DLRG werden. Dafür investiert die Stadt 36.000 Euro, die DLRG muss Eigenleistung erbringen. Foto: Carsten Borgmeier
Dieser alte Kiosk soll zum neuen Domizil der DLRG werden. Dafür investiert die Stadt 36.000 Euro, die DLRG muss Eigenleistung erbringen. Foto: Carsten Borgmeier

Der Chef der Bäderbetriebe Reinhard Strotjohann hat diese Möglichkeit zusammen mit Christoph Dammann, Leiter städtische Betriebe, ausgetüftelt und sie der DLRG vorgeschlagen. Diese wollte nämlich gerne ihr eigenes Domizil haben, welches sie für Schulungen und Treffen nutzen kann.

Bereits im August 2018 stellte der Vorsitzende der DLRG Harsewinkel Andreas Rischer einen Antrag auf die Umnutzung bestimmter Räume des Hallen- und Freibades. So haben die Aktiven gedacht, dass sie einen Teil der Sammelumkleide mit dem Lager und dem Chlorraum zusammenlegen können, um dort ihr neues Quartier aufzuschlagen.

Kiosk sollte eigentlich abgerissen werden

Bis dann Reinhard Strotjohann die Idee mit dem alten Kiosk kam: Dieser sollte im Zuge der Freibadsanierung abgerissen werden. Das Freibad wird für rund 4,7 Millionen Euro runderneuert. Der Abriss des Kiosks auf dem Freibadgelände sollte zusammen mit dem dann erforderlichen Umbau 47.000 Euro kosten.

Diese Kosten können sich die Bäderbetriebe nun sparen. Denn die DLRG und auch die heimischen Politiker sind mit dem Vorschlag einverstanden, den Strotjohann mit der Verwaltung präsentiert hat. Laut einer Kostenschätzung würde die Sanierung des alten Kiosks 69.000 Euro kosten. Für den Bauantrag und die Tragwerksplanung müssten die Bäderbetriebe 13.000 Euro in die Hand nehmen, der Zuschuss an den Verein würde 36.000 Euro betragen. Dann bleibt für die DLRG noch ein Eigenanteil von 20.000 Euro.

DLRG zählt 430 Mitglieder

Der Vorsitzende der DLRG An­dreas Rischer betont, wie viele Aufgaben die Rettungsschwimmer in Harsewinkel übernehmen. Ihre Ausbildungsangebote sind vielfältig, sie reichen vom Kinderschwimmen für Fünfjährige über das Jugendschwimmen bis hin zur Wassergymnastik für Erwachsene. Natürlich haben sie auch die Rettungsschwimmerausbildung im Programm sowie den Schwimmunterricht für Flüchtlinge und Kooperationen mit der Offenen Ganztagsschule und der Gesamtschule.

Die DLRG hat sich 1984 in Harsewinkel gegründet. Ihr gehören derzeit mehr als 430 Mitglieder an, darunter sind etwa die Hälfte unter 18 Jahren.

 

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