So., 31.03.2019

Kosten liegen zwischen 680.000 und 730.000 Euro – Abstimmung mit Vereinen Heimathof: drei Varianten zur Wahl

Der Heimathof soll zu einem Platz mit Aufenthaltsqualität umgestaltet werden – wie, das müssen sich nun Vereine und Politiker überlegen.

Der Heimathof soll zu einem Platz mit Aufenthaltsqualität umgestaltet werden – wie, das müssen sich nun Vereine und Politiker überlegen. Foto: Winkelkötter

Harsewinkel (WB/sw). Der Heimathof soll schöner werden. Mit diesem Wunsch hat Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Toppmöller offene Türen eingerannt. Nun geht es in die konkrete Planung, wie ein Umbau aussehen könnte. Drei Varianten stehen zur Wahl. Stadtplanerin Kathrin Meyer zu Rheda stellte sie am Donnerstagabend im Planungs- und Bauausschuss vor.

»Die Hauptnutzung des Heimathofes heute ist das Parken«, stellte sie fest. Dazu würden Schützenfeste gefeiert, ab und zu fänden Konzerte oder andere Kubi-Veranstaltungen statt. »Aber eigentlich ist der Heimathof der Busbahnhof in Harsewinkel.« Elterntaxis, ein Mangel an Flächen, die Busse fahren rein und raus, Bäume stehen im Weg, riesige Wasserpfützen, ein Konglomerat an verschiedenen Pflasterungen – all das sorgt dafür, dass von Aufenthaltsqualität im Moment überhaupt keine Rede sein kann.

In einem Workshop hatten Bürger schon viele Ideen geäußert , den Platz zu verschönern, wie das WESTFALEN-BLATT bereits berichtete: Die Vorschläge reichten von einer Grüninsel über einen Brunnen bis zu einer Zaun-Hecken-Kombination zum Prozessionsweg hin, von einer WC-Anlage über eine Rampe zur besseren Beschickung des Pavillons bis hin zu Terrassen vor dem Heimathaus, Spieker und Kiekes.

Aus all den Vorschlägen hat die Planerin nun drei Varianten erarbeitet, die sie demnächst noch mit den Vereinen abstimmen will und über die sich die politischen Fraktionen nun ihre Gedanken machen können. Die geschätzten Kosten liegen zwischen 680.000 und 730.000 Euro, ein Förderantrag soll gestellt werden.

Eine Variante sieht relativ viele, nämlich 52, Stellplätze vor, die Bäume in der Mitte müssten alle weg. Vor Heimathaus, Kiekes und Speicher könnte eine große Freifläche für eine Terrasse und eventuell Außengastronomie entstehen. Eine andere Variante sieht einen Kreisverkehr vor mit einer Grünfläche in der Mitte, um den die Autos geregelt fahren können. Die alten Bäume bleiben erhalten. Geparkt wird hier in Richtung des Pavillons. Auch die dritte Variante sieht »geordnetes Parken« vor dem Pavillon vor. Eine WC-Anlage wird nicht installiert, das wäre zu teuer. Ein Toilettenwagen bei Veranstaltungen reiche, hieß es.

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