Sa., 18.05.2019

Geh- und Radweg entlang der Brockhäger Straße soll saniert werden Ende der Buckelpiste ist in Sicht

Beim Überfahren solcher Bodenwellen wie hier in Höhe der Firma Hujer kann ein Radfahrer schon mal aus dem Tritt geraten. Der Geh- und Radweg entlang der Brockhäger Straße gleicht an manchen Stellen einer Buckelpiste.

Beim Überfahren solcher Bodenwellen wie hier in Höhe der Firma Hujer kann ein Radfahrer schon mal aus dem Tritt geraten. Der Geh- und Radweg entlang der Brockhäger Straße gleicht an manchen Stellen einer Buckelpiste. Foto: Stefanie Winkelkötter

Von Stefanie Winkelkötter

Harsewinkel (WB). Schlaglöcher, Wellen und andere Stolperfallen: Der Geh- und Radweg an der Brockhäger Straße ist in einem desolaten Zustand. Das soll sich ändern.

Wenn es nach der Stadtverwaltung geht, wird der Geh- und Radweg zwischen Heseker und Hujer in diesem und im kommenden Jahr erneuert. Denn die Oberfläche ist aufgrund der dicht neben dem Weg stehenden Bäume an verschiedenen Stellen uneben und sanierungsbedürftig.

Sanierung kostet 235.000 Euro

Im Januar bereits hatte die heimische CDU darum gebeten, zu prüfen, ob die Straßenbäume auf dem Radweg entfernt oder ausgetauscht werden müssen, um einen verkehrssicheren Zustand (wieder) herzustellen. Inzwischen hat die Fachgruppe Tiefbau ein komplettes Sanierungskonzept erarbeitet, das 235.000 Euro kosten und innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden soll. Der Planungs- und Bauausschuss befasst sich am Donnerstag, 23. Mai, mit dem Thema. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Rathaus.

In der Tat stoßen Radfahrer auf manches Hindernis in Form von Rissen im Asphalt oder Bodenwellen. Und der Radweg wird gut frequentiert – Radler, die aus Richtung Marienfeld in die Harsewinkeler City wollen, kommen hier entlang, dazu auch diejenigen, die bei Arvato, Windau oder Hujer arbeiten und aus der Innenstadt mit dem Rad zum Dienst fahren, nutzen den Weg.

Bäume sollen nach Möglichkeit erhalten werden

Ziel der Stadtverwaltung sei es, im Rahmen der Erneuerung möglichst viele Bäume zu erhalten, heißt es in der Vorlage zum Fachausschuss. So manchen Baum, der die Verkehrssicherheit beeinträchtigte oder der nicht mehr standsicher war, haben die Mitarbeiter des städtische Bauhofes bereits gefällt. Diejenigen Bäume, deren Wurzeln so stark beschädigt sind, dass ein dauerhaftes Überleben gefährdet ist, werden ebenfalls noch der Säge zum Opfer fallen. An anderen Stellen plant die Verwaltung, den Geh- und Radweg höher zu legen, damit die Wurzeln der Bäume den Asphalt nicht mehr beschädigen können. Die Planung sieht vor, in diesem Jahr den südlichen Teil zu sanieren, der die größten Unebenheiten aufweist, und im kommenden Jahr dann die weniger gravierenden Stellen zu erneuern.

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