Fr., 16.08.2019

Startschuss zum Bau der Harsewinkeler Höfe auf früherem Bauhof Die Bagger rollen

Foto: Stefanie Winkelkötter

Von Stefanie Winkelkötter

Harsewinkel (WB). Auf dem früheren Bauhof an der Lütgenbrede rollen die Bagger. Die Erdarbeiten haben begonnen. Heißt: Der Startschuss für die neuen Harsewinkeler Höfe ist gefallen.

Bekanntlich baut die Gesellschaft Erste und Zweite AS Harsewinkeler Höfe Entwicklungs GmbH, die eigens für den Bau der Harsewinkeler Höfe gegründet wurde, einen Komplex mit Wohnungen, Tagespflege und Praxisräumen auf dem 7730 Quadratmeter großen Gelände. Hinter der Gesellschaft stecken die Artemed-Gruppe mit Sitz in Tutzing und die Specht-Gruppe aus Bielefeld.

Nach den Erdarbeiten folgt noch eine Pause

Artemed-Ansprechpartner Philipp Hünersdorf bestätigte am Donnerstag auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage den Beginn der Erdarbeiten. Diese werden auch bereits in Kürze abgeschlossen sein. »Danach folgt noch einmal eine etwa acht- bis zehnwöchige Pause, bevor die Betonarbeiten beginnen«, kündigt Hünersdorf an. Bereits vor einiger Zeit hatte er erklärt, dass es aufgrund der guten Konjunkturlage am Bau nicht ganz einfach sei, die passenden Bauunternehmen zu finden. Ende des Jahres, vermutlich Richtung November, soll aber der symbolische erste Spatenstich vollzogen werden. Dann wird die Betonsohle gegossen und alles soll zügig vorangehen. Hünersdorf: »Stand jetzt hoffe ich, dass wir in 24 Monaten mit allem fertig sind.«

Gelände liegt seit mehr als zwei Jahren brach

Mehr als zwei Jahre hat sich auf dem Gelände nicht viel getan . Entsprechend froh ist auch Stadtplaner Reinhard Pawel, dass nun etwas zu sehen ist. Gefühlt hätte es lange gedauert, bis die Bagger rollen, aber manchmal sei es auch ein zähes Unterfangen, eine Baugenehmigung zu erhalten . Aber: »Die Harsewinkeler Höfe sind ein größeres Projekt für Harsewinkel, und dann noch mitten in der Innenstadt. Viele Leute haben schon danach gefragt.« Zwar sei der Baustart gegenüber den eigentlichen Plänen um einen Monat verzögert gewesen, doch die Bauwirtschaft sei ein hartes Geschäft und aufgrund der großen Herausforderung, in diesen Zeiten die passenden Unternehmen zu finden, sei die Verzögerung im akzeptablen Rahmen. Pawel: »Wir hoffen, dass es nun zügig vorangeht.«

Insgesamt plant die Investorengemeinschaft auf dem Gelände drei Gebäude mit 38 Wohnungen und zusammen 2700 Quadratmetern Wohnfläche, zwei Wohngruppen mit insgesamt 1330 Quadratmetern sowie 710 Quadratmeter Fläche für Praxisräume und Tagespflege. Zusammen können 4740 Quadratmeter Fläche vermietet werden. Zudem sollen 63 Pkw-Stellplätze entstehen.

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