So., 10.11.2019

Kardinal-von-Galen-Schule hat wieder eine Leitung Dieses Duo harmoniert

Foto: Stefanie Winkelkötter

Von Stefanie Winkelkötter

Harsewinkel (WB). Kommissarisch waren beide schon eine Weile im Einsatz, haben sich in ihrem Job als Schulleitung der Kardinal-von-Galen-Schule bereits gut eingelebt. Am Freitag sind Monika Scharf und Tanja Pörtner auch offiziell ins Amt eingeführt worden.

Monika Scharf (53) ist bereits seit gut vier Jahren an der größten Harsewinkeler Grundschule tätig, zunächst als Konrektorin, seit 2017 als kommissarische Schulleiterin. Nun ist sie offiziell Chefin der inklusiven Grundschule. Tanja Pörtner (45), sonderpädagogische Lehrkraft, ist seit 2010 an der Kardinal-von-Galen-Schule im Einsatz und hat im Sommer 2018 kommissarisch die Aufgaben der stellvertretenden Schulleiterin übernommen.

Keine externen Bewerber

»Ich habe immer gesagt, ich kann diesen großen Laden nur gesund leiten, wenn ich eine gute Stellvertreterin habe. Und die haben wir gefunden«, nannte Monika Scharf die Gründe, die sie bewogen, ihren Hut in den Ring zu werfen und sich als Schulleiterin zu bewerben. Externe Interessenten für die Stelle gab es nicht.

Wie gut die beiden harmonieren, wurde am Freitag im Rahmen einer Feierstunde deutlich, an der neben Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide und Vertretern aus dem Rathaus auch andere Harsewinkeler Schulleiter, Schulrat Arndt Geist, Pfarrer André Pollmann, Vertreter von Polizei, Volkshochschule Reckenberg-Ems und Regionalstelle West, das 30-köpfige Kollegium, Sekretärin, Hausmeister, Wegbegleiter und Freunde sowie Monika Scharfs Amtsvorgängerin Dietlind Sicking teilnahmen.

Bauarbeiten zur Barrierefreiheit laufen

Tanja Pörtner machte anhand der Buchstaben, die in Monika Scharfs Namen vorkommen, deutlich, dass die neue Chefin unter anderem ideenreich, authentisch, in hektischen Zeiten ruhig, feinfühlig und ausdauernd sei. »Wissen Sie eigentlich, dass nach neuer Rechtschreibung ›Scharmant‹ mit ›Sch‹ geschrieben wird?«, frage sie augenzwinkernd und mit Blick auf die Anfangsbuchstaben von Monika Scharfs Nachnamen, die sie entsprechend definiert sehen wollte.

Tanja Pörtner wurde dagegen von ihrer Chefin unter anderem mit den Attributen talentiert, achtsam, neugierig, redegewandt, empathisch und realistisch bedacht. Sie hofften, dass die Kardinal-von-Galen-Schule irgendwann ihren Anspruch auf Inklusion komplett umsetzen könne, sagten Scharf und Pörtner in Anspielung auf die Bauarbeiten, die seit einiger Zeit laufen, um die Schule barrierefrei zu gestalten. Ein Geschenk für ihre 302 Schüler – 30 davon haben Förderbedarf – hatte das neue »gemischte Doppel« auch parat: Im neuen Bürgerwald wird am übernächsten Samstag eine Hainbuche für die Schule gepflanzt.

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