Harsewinkel
Nur zwei Flächen sind noch offen

Harsewinkel (rob) - Es ist Bewegung gekommen in das Gebiet westlich der Steinhäger Straße/Auf den Middeln: Der Leitungsbau, die Kanal- und Asphaltierungsarbeiten stehen vor dem Abschluss. Auch bei der Vergabe der Grundstücke in dem Gewerbe-Mischgebiet hat sich einiges getan.

Sonntag, 19.07.2020, 16:01 Uhr aktualisiert: 19.07.2020, 16:16 Uhr
Harsewinkel: Nur zwei Flächen sind noch offen

 Für zwei Drittel der Flächen hat die Stadt interessierten Käufern nun konkrete Bauflächen anbieten können. Der Rat hat der Vergabe kurz vor den Ferien nichtöffentlich zugestimmt.

Für jeden Käufer weitere Planungsschritte erforderlich

Jetzt sind für jeden Käufer weitere Planungsschritte erforderlich. Zurückgestellt ist vorerst die geplante Wohnbebauung. Für die Wohnbebauung entlang des Sertürner Wegs ist eine einzeilige Häuserreihe vorgesehen. Weitere Wohngrundstücke soll es mit Zufahrt vom Remser Weg geben. Für die Wohnbebauung müssten zunächst aber noch weitere Kanalanschlussarbeiten ausgeführt werden, erklärte Stadtplaner Reinhard Pawel. Später seien dort Miet- und Eigentumshäuser geplant. Die Stadt selbst habe dafür 14 bis 17 Grundstücke in der Vergabe, sagte Pawel.

Startklar ist zuerst das Gewerbe-Mischgebiet

Startklar ist somit zuerst das Gewerbe-Mischgebiet. Insgesamt 80 000 Quadratmeter umfasst das Baugebiet. Fast sechs Jahre, nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster mit einem Eilbeschluss im Oktober 2014 zunächst das Verfahren vorläufig gestoppt hatte, dürfen schon bald die ersten Parzellen bebaut werden. Vor gut einem Jahr wurde dieser OVG-Beschluss aufgehoben. Zuvor hatte neue Gutachten gegeben. Auch die kleinen Schritte waren und sind nicht einfach: Weil auf dem Gebiet – auch aufgrund der OVG-Klage der Initiative Harsewinkeler Bürgerbeteiligung – ein besonderer Immissionsschutz festgeschrieben ist, mussten die Käufer, nachdem die Stadt eine konkrete Fläche offeriert hatte, beim Bauamt des Kreises ihr Vorhaben inklusive der erwarteten Schallemissionen vorstellen. Erst nachdem der Kreis grünes Licht erteilt hatte, ging es in die konkrete Vergabe.

Filetstück in der Mitte des Gewerbegebiets noch zu haben

Zwei Flächen sind derzeit noch offen. Eine 3400 Quadratmeter großes Grundstück im Randbereich und das mit 28 000 Quadratmetern größte Filetstück in der Mitte des Gewerbegebiets. Das ließe sich bei Bedarf auch noch unterteilen, sagte Pawel. Die Stadt versuche, individuell die Möglichkeiten und den Bedarf auszuloten. Die meisten Flächen sind auf 2500 bis 6000 Quadratmeter zugeschnitten. Eine mittelgroße Fläche beträgt 11 000 Quadratmeter. „Handwerk und Dienstleister, da ist alles dabei; die Bandbreite ist groß“, beschreibt Reinhard Pawel den bunten Mix, der künftig in dem Gebiet heimisch werde. Bei dieser Beschreibung klingt ein wenig Erleichterung durch, darüber, dass nicht vorwiegend Lagerflächen in Harsewinkels meist diskutiertem Mischgewerbegebiet entstehen.

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