So., 25.11.2018

Neues Kreisheimatjahrbuch erscheint mit 25 Beiträgen auf 226 Seiten Autoren sind das Markenzeichen

Stellten das Kreisheimatjahrbuch in Rietberg vor: Landrat Sven-Georg Adenauer, Friedrich Flöttmann (Flöttmann-Verlag, sitzend von links) sowie Manfred Beine (Stadtarchivar Rietberg), Ralf Othengrafen (Kreisarchivar), Dr. Rolf Westheider (Redaktion Kreisheimatjahrbuch), Manfred Habig (stellvertretender Bürgermeister Rietberg) und Martin Maschke (Kreisheimatpfleger).

Stellten das Kreisheimatjahrbuch in Rietberg vor: Landrat Sven-Georg Adenauer, Friedrich Flöttmann (Flöttmann-Verlag, sitzend von links) sowie Manfred Beine (Stadtarchivar Rietberg), Ralf Othengrafen (Kreisarchivar), Dr. Rolf Westheider (Redaktion Kreisheimatjahrbuch), Manfred Habig (stellvertretender Bürgermeister Rietberg) und Martin Maschke (Kreisheimatpfleger). Foto: Blöß

Rietberg (WB/pkb). Einer der Schwerpunkte im neuen Kreisheimatjahrbuch ist die Emsstadt. Umfangreich berichtet Stadtarchivar Manfred Beine im frisch herausgegebenen Druckwerk über das Jubiläum des Gymnasiums Nepomucenum.

Das darf bekanntlich aktuell das 275-jährige Bestehen feiern – und hat eine außergewöhnliche Gründungsgeschichte. Sein Stifter förderte nämlich auch die »Bauersleute« und ließ deren intelligente Kinder ausdrücklich kostenfrei am Unterricht teilnehmen.

Damit nicht genug. Auf weiteren 15 Seiten macht Beine den zweiten Teil seiner Erhebung über die »Residenzstadt Rietberg und ihre Grafen 1300 bis 1800« der Öffentlichkeit zugänglich. Vertreter des Verlages, der Emskommune, des Autorenteams und Landrat Sven-Georg Adenauer kamen ins historische Rathaus, um das Buch vorzustellen.

Feste Lektüre in vielen Haushalten

Adenauer lobte die Schriftenreihe, die seit Jahrzehnten tiefe Einblicke in geschichtliche und durchaus auch aktuelle Besonderheiten biete und die individuelle Vielfalt des Kreises, seiner Kommunen sowie deren Historie beleuchte. Beiträge vieler Autoren – allesamt Kenner ihrer jeweiligen Heimatorte – seien ein Markenzeichen der Heimatjahrbücher.

Dass diese aufgrund ihrer Umfänge und ausführlichen, dabei intensiv recherchierten Beiträge in vielen Haushalten zur festen Lektüre zählen, ist ein Indiz für den Erfolg. Darin waren sich Adenauer und der stellvertretende Bürgermeister Manfred Habig einig.

WESTFALEN-BLATT-Mitarbeiter steuern Texte bei

Auch WESTFALEN-BLATT-Mitarbeiter haben Texte beigesteuert. Sara Mattana nimmt den Leser beispielsweise mit auf eine künstlerische Entdeckungsreise durch den Ortskern von Werther. Seit 2003 ist es Tradition, auf dem Weg entlang der Mühlenwiese alle zwei Jahre einen Skulpturenpfad zu veranstalten. Etwa 20 bis 25 Künstler sind mit dabei, wenn im September auf dem knapp einen Kilometer langen Weg Kunstwerke auf- und ausgestellt werden.

Mit Leben und Werk des vor fast 50 Jahren verstorbenen Malers Sigmund Strecker beschäftigt sich Klaudia Genuit-Thiessen. Blumen, Früchte, Krüge, Schalen sowie Landschaften waren seine Lieblingsmotive. Seit zehn Jahren kümmert sich sein Sohn Bernhard Strecker auf der Museumsinsel in Halle um das Erbe seines Vaters. In Steinhagen stellt Annemarie Bluhm-Weinhold die neue Gemeindebibliothek vor.

Dazu berichtet die neue Ausgabe unter anderem von Revolutionen und dem besten Chor im Westen. Das Heimat-Jahrbuch würdigt zudem zwei bedeutende Jubiläen. Mit Borgholzhausen, Halle, Versmold und Werther feiern gleich vier Städte ihr 300-jähriges Bestehen. Wer sich genauer informieren möchte, auch über die bisherigen Publikationen, findet auf den Internetseiten zusätzlich einen Index mit den bisher erschienenen Themen (siehe Kasten).

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